20.06.2017
PE
Pflegefamilien aus ganz Deutschland demonstrierten für eine Verbesserung der Situation von behinderten Pflegekindern

Bei einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor am 20. Juni 2017 wurde in Podiumsgesprächen mit Fachkräften, Pflegeeltern und Politikern die besondere Situation von Pflegefamilien, die ein Kind mit einer Behinderung betreuen, dargestellt und Unterstützungsbedarf angemeldet. Fazit der verschiedenen Beiträge war, dass für Kinder mit einer Behinderung die Betreuung in einer Pflegefamilie optimale Entwicklungsbedingungen bieten kann, jedoch fehlt es hier an gesetzlichen Rahmenbedingungen und einer entsprechenden Verankerung zur Förderung dieser Hilfeform.

Nach der Kundgebung ging ein Demonstrationszug zum Platz der Republik. Die Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley war eingeladen worden und hatte ihre Teilnahme zugesagt. Die Vorsitzende des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V., Kerstin Held, überreichte der Bundesfamilienministerin symbolisch einen Erste-Hilfe-Koffer mit Vorschlägen für Sofortmaßnahmen. Die Ministerin sagte zu, sich in allen Gremien für eine Verbesserung einzusetzen und bot weitere Gespräche an.


(Fotos: Hans Thelen)

Die Veranstaltung war insgesamt sehr gelungen und es wurde eine Thematisierung in der Fachwelt, der Politik und der breiteren Öffentlichkeit erreicht.

Vielen Dank an den Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. für die Organisation und Durchführung.

>>> Weitere Fotos von der Kundgebung und Demonstration

 

29.05.2017
Demonstration von Pflegefamilien für die Rechte behinderter Kinder

Dienstag, 20. Juni 2017 um 14 Uhr in Berlin am Brandenburger Tor

In aktuellen Gesetzentwürfen werden Pflegekinder mit Behinderung erneut außer Acht gelassen, obwohl dringender Handlungsbedarf besteht.

Seit mehr als drei Jahrzehnten setzen sich der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V., zahlreiche Selbsthilfeorganisationen sowie freie und öffentliche Jugendhilfeträger für die gesetzliche Verankerung dringend notwendiger Verbesserungen der Rechte von Kindern mit Behinderungen in Pflegefamilien ein. Bislang vergeblich!

Um Politik und Öffentlichkeit auf diese Missstände hinzuweisen und um Abänderung zu schaffen, findet am Dienstag, 20. Juni 2017, um 14 Uhr eine Demonstration am Brandenburger Tor in Berlin unter der Federführung des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. statt.

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. ruft alle Pflegefamilien in Deutschland mit Kindern mit Beeinträchtigungen, Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder schweren Traumatisierungen auf, an der Demonstration teilzunehmen und ihre Forderungen zum Ausdruck zu bringen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite >>>www.bbpflegekinder.de

05.05.2017
TM
Grußwort der Familiensenatorin Sandra Scheeres zum 4. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege


Die Familiensenatorin Sandra Scheeres vor dem Banner „Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege“

Die Familiensenatorin Sandra Scheeres und Peter Heinßen (Geschäftsführer Familien für Kinder gGmbH) vor dem Banner „Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege“ (Foto: Detlev Schilke)

Liebe Tagesmütter, liebe Tagesväter,

wie bereits seit 2014 habe ich auch in diesem Jahr sehr gerne die Schirmherrschaft für den 4. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege übernommen. Es ist mir wichtig, dass diese Betreuungsform noch bekannter wird, weil aus Umfragen meines Hauses deutlich wurde, dass noch nicht alle Menschen in dieser Stadt die Kindertagespflege kennen.

Tagespflegepersonen fördern rund zehn Prozent aller betreuten Kinder unter drei Jahren in Berlin und unterstützen durch Flexibilität in der Betreuung die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dieser Tag der offenen Tür ist eine gute Gelegenheit, die Öffentlichkeit, vor allem Eltern und Unternehmen auf die Kindertagespflege in Berlin aufmerksam zu machen.

Für die Kinder- und Familienfreundlichkeit Berlins und die Angebotsvielfalt der Kindertagesbetreuung in unserer Stadt leisten Sie einen wichtigen Beitrag. Sie eröffnen den Tagespflegekindern wichtige Bildungschancen. Als verlässliche Bindungspersonen arbeiten Sie unter anderem nach dem Berliner Bildungsprogramm und mit dem Sprachlerntagebuch und stellen so den hohen qualitativen Anspruch an diese Förderungsform sicher. Viele Familien verlassen sich tagtäglich auf Ihre professionelle und flexible Dienstleistung. Besonders für kleine Kinder bieten Sie ein hilfreiches und familiennahes Modell der Betreuung. Ich freue mich sehr, dass der Anteil der Eltern, die für ihre Kinder Tagesbetreuungsangebote in Anspruch nehmen, von Jahr zu Jahr steigt.

Ich möchte Ihnen für Ihre gute Arbeit danken und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und Freude in Ihrer verantwortungsvollen und für die Kinder und Eltern unserer Stadt so wichtigen Tätigkeit.

Sandra Scheeres
Senatorin für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin

26.04.2017
PE
Nählabor für 8- bis 14-jährige Berliner Pflegekinder

Näh dir dein Leben bunter

Hast du Lust, mit Nadel, Faden oder Nähmaschine unter fachkundiger Anleitung tolle Sachen aus Stoff herzustellen? Dann bist du herzlich eingeladen, am Nählabor von Patenkinder Berlin teilzunehmen.

Flyer zum Nählabor für Pflegekinder

Info und Anmeldung
Patenkinder Berlin

Familien für Kinder gGmbH
Tel. 030 / 21002128
Mail: info@familien-fuer-kinder.de

>>> Flyer im PDF-Format

25.04.2017
PE
Fachtagung: Pflegefamilie und dann? Careleaver im Übergang

Am 19. Juni 2017 in Berlin

Bisher wurde das Thema Leaving Care, der Übergang aus stationären Hilfen in Deutschland, vor allem mit dem Fokus auf die stationäre Heimerziehung bearbeitet. Mit dieser Tagung möchten das Careleaver Kompetenznetz der Familien für Kinder gGmbH und das Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e.V. den Blick auf die Vollzeitpflege ausweiten.

Die Anmeldefrist wurde jetzt verlängert. Sie können sich bis zum 31.05.2017 anmelden.

>>> Fachtagungsflyer (pdf)

>>> Online-Programm und Anmeldung

19.04.2017
PE
PFAD-Bundesverband plädiert für die Stärkung von Kindern und Jugendlichen durch das KJSG

Da sich Presseerklärungen häufen, die darauf gerichtet sind, das KJSG (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz) zu verhindern und damit auch die erstmalige Möglichkeit einer Sicherung des Lebensortes eines Kindes im BGB, plädiert der PFAD-Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. erneut für eine Verabschiedung des Gesetzes.

>>> PFAD-Bundesverband-Erklärung zum KJSG vom 18.04.2017

 

12.04.2017
Bundeskabinett beschließt einen Gesetzentwurf zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen

Der Gesetzentwurf sieht Verbesserungen beim Kinderschutz, bei der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, die Stärkung der Pflegekinder und ihrer Familien sowie die inklusive Betreuung in Kitas vor.

Mit dem Gesetz will die Bundesregierung u.a. die Lebenssituation von Pflegekindern durch mehr Sicherheit, Stabilität und Kontinuität verbessern: „Mit der Reform des Kinder- und Jugendhilfegesetzes setzen wir da an: Wir stellen die Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt“, so Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. „Die Unterstützung der Pflegefamilien wird verbessert und die Arbeit mit den Herkunftseltern gestärkt. Außerdem erhält das Gericht die Möglichkeit, den dauerhaften Verbleib in der Pflegefamilie anzuordnen, wenn eine Verbesserung der Erziehungsverhältnisse in der Herkunftsfamilie weder erreicht wurde noch zu erwarten sind.“

Für jedes Kind bedeutet Trennungsangst emotionalen Stress. Gerade Pflegekinder, die meist hoch belastet in einer Pflegefamilie untergebracht werden, sind aber einem hohen Risiko von Beziehungsabbrüchen, Bindungsverlusten und Brüchen im Lebenslauf ausgesetzt.

„Kinder brauchen Sicherheit. Sie brauchen Verlässlichkeit und Stabilität. Jedes Kind muss wissen: Wo komme ich her? Wo gehöre ich hin und wo kann ich mich sicher und geschützt fühlen. Ich finde es kaum zu ertragen, wenn Pflegekinder zurück in ihre Herkunftsfamilien müssen und dort wiederholt schwere Gewalt erleben, und in manchen Einzelfällen – wir kennen alle die traurigen Geschichten – sogar sterben. Das darf nicht passieren“, sagt Manuela Schwesig.

Der Gesetzesentwurf wird jetzt dem Bundestag zum Beschluss vorgelegt und dann muss der Bundesrat noch zustimmen.

>>> Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 12.04.2017

>>> Gesetzentwurf vom 12.04.2017

>>> Synopse des DIJuF zum Regierungsentwurf

 

11.04.2017
TM
4. Tag der offenen Tür Kindertagespflege am 13. Mai 2017 in Berlin und Brandenburg

Die Berliner und Brandenburger Kindertagespflegepersonen und der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. veranstalten am Samstag, den 13. Mai 2017 den „4. Tag der offenen Tür in der Kindertagespflege“. Von 14:00 bis 18:00 Uhr sind alle Berliner und Brandenburger Tagesmütter und Tagesväter eingeladen, ihre Türen für Eltern und Interessierte zu öffnen.

Logo "guck an Kindertagespflege"

Kindertagespflegepersonen bietet sich an diesem Tag die Gelegenheit, die besonderen Vorzüge der Kindertagespflege vorzustellen. Es soll öffentlich gemacht werden, wie engagiert und professionell Kindertagespflegepersonen arbeiten: Bildungsprogramm, ständige Fortbildungen, Sprachlerntagebuch, Dokumentationen und Projekte, vielfältige Aktivitäten wie Musik, Turnen, Theater, Vernetzungen untereinander und mit Kitas.

Im vergangenen Jahr haben 46 Berliner und 8 Brandenburger Teilnehmer/-innen ihre Kindertagespflegestelle mit viel Spaß und Phantasie vorgestellt. Damit die Resonanz diesmal größer wird, sind alle Tagesmütter und Tagesväter recht herzlich eingeladen, die Möglichkeit zu nutzen, sich individuell vorzustellen und damit zum Erfolg der Veranstaltung beizutragen.

Für alle die mitmachen wollen:

Interessenten sollen sich bitte bei Regina Rathmann melden:
mail@tagesmutter-zehlendorf.de.

Die Adressen der Teilnehmer werden, nach Bezirken geordnet, auf der schon bestehenden Webseite veröffentlicht:
www.guck-an-kindertagespflege.de.

ACHTUNG: Wer im letzten Jahr schon dabei war und wieder mitmachen möchte, muss sich nicht noch einmal anmelden. Wer aber in diesem Jahr nicht teilnehmen kann, der melde sich bitte bei Regina Rathmann per Mail ab:
mail@tagesmutter-zehlendorf.de.

Werbematerial und alle weiteren Infos können über die jeweiligen Bezirkssprecherinnen angefordert werden (Verteilung beim Treffen der Überbezirklichen Leiterinnen-Gruppe der Kindertagespflege-Bezirksgruppen).

Die Öffnungszeit von 14:00 bis 18:00 Uhr am 13. Mai 2017 ist für alle verbindlich!

Wir freuen uns auf einen erfolgreichen 4. Tag der offenen Tür Kindertagespflege in Berlin und Brandenburg und wünschen allen viel Spaß.

23.03.2017
PE
Referentenentwurf eines Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG)

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am 17.03.2017 einen Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG) den Ländern und Verbänden zur Stellungnahme vorgelegt. Im Vergleich zu den vorher bekannt gewordenen Gesetzesentwürfen sind einige kritisierte Punkte weggefallen.

Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) hat auf seinem Internetportal einen Bereich mit aktuellen Informationen & Diskussionen zur SGB VIII-Reform eingerichtet http://kijup-sgbviii-reform.de und den Entwurf und eine Synopse veröffentlicht.
>>> Gesetzesentwurf vom 17.03.2017 mit Begründung
>>> Synopse

Stellungnahmen
Der PFAD Bundesverband e.V. hat gemeinsam mit dem Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V., der Agenda Pflegefamilien und dem Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien eine Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz KJSG) erarbeitet und an das BMFSFJ gesandt.

Da aufgrund der knappen Fristsetzung zur Stellungnahme eine vertiefte Analyse der vorgelegten Änderungsvorschläge nicht möglich war, greift das Papier erst einmal die aus der Sicht der Pflegekinderhilfe wichtigsten Fragen und Konsequenzen auf.

>>> Stellungnahme von Adoptiv- und Pflegefamilienverbänden zum Referentenentwurf des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG)

Das Careleaver Kompetenznetz hat eine Stellungnahme mit dem Fokus auf die Situation ehemaliger Pflege- und Heimkinder, die am Jugendhilfeende vor der Verselbstständigung stehen, abgegeben.

>>> Stellungnahme des Careleaver Kompetenznetzes zum Referentenentwurf des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG)

>>> Weitere Stellungnahmen auf der Seite des DIJuF

20.03.2017
PE
Pflegekinder in Deutschland - Forderungen an Politiker, öffentliche und freie Träger

Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände formuliert Positionspapier für 2017

Mit seinem aktualisierten Positionspapier 2017 wendet sich der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände an Politiker, öffentliche und freie Träger. Die Verbände formulierten ihre gemeinsamen Forderungen zur Verbesserung gesetzlicher Grundlagen und Rahmenbedingungen in der Pflegekinderhilfe.

>>> Positionspapier der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände 2017

17.02.2017
PE
Einladung zum dritten Brandenburger Careleaver-Netzwerk-Treffen vom 21.04. bis 23.04.2017

In Havelaue / Ortsteil Gülpe veranstaltet das Careleaver-Kompetenznetz vom 21. bis 23. April 2017 das dritte Brandenburger Careleaver-Netzwerk-Treffen für junge Menschen aus Berlin und Brandenburg (ab 17 Jahren), die sich im Übergang von stationärer Jugendhilfe/Pflegefamilie in die Verselbstständigung befinden oder den Übergang bereits geschafft haben.

>>> Weitere Informationen und Anmeldung (bis zum 01. April 2017)

17.01.2017
TM
Modell zur leistungsgerechten Vergütung in der Kindertagespflege

Der Bundesverband für Kindertagespflege hat mit Unterstützung einer Arbeitsgruppe und in- und externer Beratung ein Modell zur leistungsgerechten Vergütung von Kindertagespflegepersonen entwickelt.

„Ziel ist es, eine Diskussion über das aus Sicht des Bundesverbandes nach wie vor unzureichende Finanzierungssystem der Kindertagespflege auszulösen. Kindertagespflegepersonen müssen von ihrer Arbeit leben können“, sagte die Bundesvorsitzende Inge Losch-Engler.

Der Bundesverband sieht in dem Modell einen Weg, den unbestimmten Rechtsbegriff „leistungsgerecht“ durch konkrete Tätigkeitsmerkmale auszufüllen und damit auch mehr Rechtssicherheit zu schaffen.

>>> Weitere Informationen und Download der Broschüre

08.12.2016
PE
Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe aus der Sicht der Pflegefamilienverbände

Aktuell gibt es eine Vielzahl von Stellungnahmen zu Reformmöglichkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe. Es zeichnet sich ab, dass die im Spätsommer diskutierten Arbeitsentwürfe eine umfassende Überarbeitung erfahren werden.

Die Verbände der Adoptiv- und Pflegefamilien setzen sich für eine Weiterentwicklung der Qualität in der Pflegekinderhilfe ein. In dieser Legislaturperiode sehen sie durchaus realisierbare Reformen:

>>> Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe aus der Sicht der Pflegefamilienverbände (PDF)

18.11.2016
„Der Malworkshop war cool und hat uns sehr viel Spaß gemacht!“

Eindrücke vom Malworkshop mit Pflegekindern und Freunden

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. veranstaltete in den Herbstferien 2016 einen Malworkshop für Pflegekinder und Freunde. Eine Förderung durch die Aktion Mensch wurde beantragt und für die Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren war die Teilnahme kostenlos. Das Besondere dieses Workshops war zum einen, dass die Kinder in „einem richtigen Atelier“ der Künstlerin Heike Bobusch waren und unter der Anleitung von Heike Bobusch Bilder zeichneten, malten oder sprühten. Zum andern konnten die Kinder es genießen, dies in einer kleinen Gruppe zu tun. Pro Tag konnten je 3 bis 4 Kinder/Teenager einer Altersgruppe eine intensive Kunstzeit erleben, d.h. für jedes teilnehmende Kind und jeden teilnehmenden Teenager umfasste der Workshop einen Tag. Insgesamt haben 19 Pflegekinder und Freunde teilgenommen.

Die Kinder und Teenager waren begeistert!

Neben der Malerin Heike Bobusch kümmerte sich jeden Tag auch Nicole Graap (Praktikantin bei Familien für Kinder gGmbH) um das Wohl der Kinder und Volker Wartmann hielt das kreative Wirken im Foto fest.

>>> Fotografische Impressionen

04.11.2016
TM
Das Fortbildungsprogramm der Familien für Kinder gGmbH für die Kindertagespflege 2017 ist jetzt online

„Man bleibt jung, solange man noch lernen,
neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.“
Marie von Ebner-Eschenbach

In diesem Sinne bieten wir Ihnen für das Jahr 2017 wieder vielfältige Fortbildungen und laden Sie ein, Seminare und Veranstaltungen für die Kindertagespflege zu besuchen, die Ihre Tätigkeit bereichern, Ihren Horizont erweitern und neue Impulse geben für Ihre Arbeit mit den Jüngsten.

Auch in diesem Jahr gibt es eine große Auswahl an Veranstaltungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Kindertagespflegepersonen zugeschnitten sind. Neben Klassikern zur Zusammenarbeit mit Eltern, Pädagogik und pädagogischen Angeboten, freuen wir uns, Ihnen auch eine Reihe „neuer“ Veranstaltungen ankündigen zu können, die aktuelle Themen und Wünsche unserer Teilnehmer/-innen aufgreifen.

Sie finden eine Auswahl an Veranstaltungen zum Themenfeld „Stress und Entspannung“, weil wir wissen, dass Sie als Kindertagespflegeperson mit hohen psychischen und physischen Anforderungen konfrontiert sind und selten dann eine Pause machen können, wenn Sie die gerade bräuchten. Wir wünschen Ihnen, dass Sie im Alltag einen Weg finden, trotzdem mal abzuschalten und möchten Ihnen deshalb Veranstaltungen wie z.B. „Qigong“, „Kinesiologie“ oder „Stressmanagement“ ans Herz legen. Achten Sie auf sich – auch wenn Sie auf Andere achten müssen!

Die Ernährung der Kinder ist für Eltern in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Viele Eltern bemühen sich, in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder, komplett auf Zucker zu verzichten und erwarten das auch in der Kindertagespflege. Immer mehr Kinder werden vegetarisch, einige sogar vegan ernährt – und das stellt so mache Kindertagespflegeperson vor große Herausforderungen. Der Besuch von Seminaren wie „Voll verzuckert“, „Vegetarische Ernährung für Kleinkinder“ und „Wir entdecken die Welt der Lebensmittel mit all ihrer Vielfalt“ bieten Ihnen die Möglichkeit, Anregungen und Informationen zu sammeln, um den Ansprüchen der Eltern gerecht zu werden – oder fundiert eine andere Haltung zu vertreten.

Ein besonderes Anliegen war es uns, Ihnen eine Veranstaltung zum Thema „Kinder mit Fluchthintergrund in der Kindertagespflege“ anbieten zu können. Einzelne Tagesmütter und Tagesväter haben bereits Kinder aufgenommen, deren Familien aus ihren Heimatländern geflüchtet sind. Obwohl die Schicksale der Familien sehr individuell sind und von den Kindern unterschiedlich verarbeitet werden, spielt das Wissen um kulturelle Unterschiede und um die Lebensumstände, die eine Flucht mit sich bringt, in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Je besser kulturelle Unterschiede verstanden werden, desto größer sind das Verständnis und die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern und Kindern. „Vielfalt“ wird dann gelebte Realität in der Kindertagespflege und für alle Beteiligten zur Bereicherung des Alltags!

Sollten Ihnen Themen einfallen, zu denen Sie Seminare vermissen, treten Sie mit Ihren Wünschen an uns heran. Wir freuen uns immer über neue Anregungen und bemühen uns, diese zu berücksichtigen.

Das gesamte Fortbildungsprogramm finden Sie online unter www.fortbildungszentrum-berlin.de. Hier können Sie sich zu den Kursen anmelden und einsehen, ob ausgebuchte Kurse erneut angeboten werden oder weitere Veranstaltungen in das Programm aufgenommen wurden. Selbstverständlich bemühen wir uns, aktuelle Themen möglichst zeitnah aufzunehmen.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und heißen Sie in unseren Seminaren herzlich willkommen!

Ihr Team von Familien für Kinder

>>> Zu den Fortbildungen Kindertagespflege 2017 mit Online-Anmeldung

20.10.2016
TM
Petition: Gesetzliche Regelungen zur Kindertagespflege den heutigen Bedürfnissen der Kinder, deren Familien und der Kindertagespflegepersonen anpassen

Beim Deutschen Bundestag wurde jetzt eine Petition „Kinder- und Jugendhilfe - Novellierung des Achten Buches Sozialgesetzbuch zur Kindertagespflege“ eingereicht:

„Der Deutsche Bundestag möge beschließen, das SGB VIII hinsichtlich der Kindertagespflege zu novellieren und den heutigen Bedürfnissen der Kindertagespflegepersonen, der Kinder und deren Familien anzupassen: Hierfür ist es erforderlich, Mindeststandards in Bezug auf Ausbildung, Bezahlung und Rahmenbedingungen festzulegen, die die Gleichstellung gegenüber den Kitas berücksichtigt. Wir fordern die Anerkennung als Beruf und eine leistungsgerechte Vergütung, die existenzsichernd ist.“

Die Petition können Sie hier unterstützen und mitzeichnen:

>>> https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/

14.10.2016
PE
Fortbildungsprogramm der Familien für Kinder gGmbH für Pflegeeltern und Adoptiveltern 2017

Wir freuen uns, Ihnen unser umfangreiches Fortbildungsangebot für das Jahr 2017 präsentieren zu können! Es soll Ihren Familienalltag bereichern und unterstützen. Die Angebote richten sich an Pflegeeltern und Adoptiveltern. Mitunter können auch Fachkräfte teilnehmen – bitte sprechen Sie uns an.

Bild zum Fortbildungsprogramm 2017 für Pflegeeltern und AdoptivelternDie besonderen Seminare für verwandte Pflegeeltern haben sich 2016 bewährt. Deshalb werden auch in diesem Jahr zwei Seminare speziell für die Verwandtenpflege angeboten. Sie finden diese Veranstaltungen unter den Titeln: „Oma, Opa, Onkel, Tante ...“ und „Ich/Wir wollte/n helfen – und nun?“ Die Fortbildungen werden verwandten Pflegeeltern für die Grundqualifizierung angerechnet.

Unsere Veranstaltungen sollen dabei unterstützen, auf die besonderen Bedürfnisse von Pflege- bzw. Adoptivkindern in geeigneter Weise eingehen zu können und Herausforderungen gut zu bewältigen.

Erfahrene, qualifizierte Fortbildner/-innen führen die Seminare teilnehmer- und praxisorientiert durch. Wir arbeiten mit Hilfe vielfältiger Methoden, sodass erworbenes Wissen gut behalten und in den Alltag integriert werden kann und unsere Teilnehmer/-innen (hoffentlich) mit Freude dazulernen.

Für Pflegeeltern aus den Bezirken Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf, wird die Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen für die Grundqualifizierung für Pflegeeltern anerkannt. Hierfür sind die Veranstaltungen den Bereichen Basis-Thema bzw. Wahlpflicht zugeordnet. Sie finden unter Anmerkungen die Stundenzahl, die jeweils für die Grundqualifizierung angerechnet wird.

Pflegeeltern aus Marzahn-Hellersdorf bekommen grundsätzlich jährlich drei Veranstaltungen über ihr Jugendamt finanziert.

Ein Kurs für Pflegefamilien, die Kinder in Krisensituationen aufnehmen (Krisenpflege, Krisenhilfe, befristete Vollzeitpflege, Bereitschaftspflege, Sonderpflege) ist für 2017 noch nicht terminiert. Der Kurs wird stattfinden, wenn sich genügend Teilnehmer/-innen finden.

Falls Sie Interesse an diesem Kurs haben, senden Sie uns bitte eine Mail an fortbildungszentrum@familien-fuer-kinder.de

Die meisten Kurse können für eine feste Teilnehmergruppe auch außerhalb des Programmes gebucht werden. Senden Sie dazu bitte eine Mail an matthes@familien-fuer-kinder.de, damit wir Ihnen ein Angebot zusenden können.

Wir heißen alle Pflege- und Adoptiveltern in unseren Seminaren herzlich willkommen!

Ihr Team von Familien für Kinder

>>> Fortbildungen 2017 für Pflege- und Adoptiveltern mit Online-Anmeldung

13.10.2016
TM
Landesfachtag Vertretungsmodelle in der Kindertagespflege in Brandenburg am 12. November 2016

Im Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg findet am 12. November 2016 zum Thema "Gut vertreten?! Vertretungsmodelle in der Kindertagespflege in Brandenburg gemeinsam mit den Jugendhilfeträgern entwickeln" ein Landesfachtag statt.

Der Landesfachtag will verschiedene Best Practice Beispiele für Vertretungsregelungen aus Brandenburg und anderen Bundesländern vorstellen und Anregungen geben, wie die Vertretungsmodelle weiterentwickelt werden können.

Die Veranstaltung richtet sich an Tagespflegepersonen, Mitarbeiter/-innen von Jugendämtern und Praxisberater/-innen. Ein Beitrag für die Teilnehmer/-innen wird nicht erhoben.

>>> Weitere Informationen mit Hinweisen zur Anmeldung

05.10.2016
PE
Studie: Erfahrungen und Belastungen von Bereitschaftspflegeeltern

Für eine Studie werden Bereitschaftspflegeeltern gesucht, die bereit sind, in einem Online-Fragebogen über ihre Erfahrungen und auch Belastungen zu berichten. Mit ihrer Unterstützung und Erfahrung helfen die teilnehmenden Bereitschaftspflegeeltern dabei, die aktuelle Ausgestaltung der Bereitschaftspflege praxisnah zu reflektieren und den Bereich der Bereitschaftspflege künftig hinsichtlich der Beratungsangebote für alle Beteiligten und der Rahmenbedingungen bestmöglich zu gestalten und die Handlungsabläufe sowohl in den Bereitschaftspflegefamilien als auch im Jugendamt zu optimieren.

Bei dieser Studie handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Forschungsgruppe PETRA (Hessen), der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm, dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht und der Universität Bremen (Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation).

Die Erhebungsphase ist am 15.09.2016 gestartet und dauert bis zum 30.11.2016.

Teilnahme unter: http://studie-bereitschaftspflege.weebly.com

29.09.2016
PE
Affen, Tiger und Kamele - Pflegekinder entdeckten wilde Tiere aus der ganzen Welt

Am Sonntag, 18.09.2016 fand der 16. Berliner Pflegefamilientag im Tier­park Berlin in Lichtenberg statt, einem der größten Tierparks in Europa mit mehr als 6.500 Tieren.

Foto vom Pflegefamilientag 2016

Die Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro und die Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit, Dr. Sandra Obermeyer dankten bei der Eröffnung den Pflegeeltern für die Bereitschaft, ein Pflegekind in ihrer Familie zu be­treuen und diesem Liebe und Geborgenheit zu schenken.

Bei der Eröffnung begrüßte auch der Zoo-Direktor Dr. Andreas Knieriem die Pflegefamilien und freute sich, dass so viele Gäste in den Tierpark ge­kommen waren. Von der Berliner Sparkasse überreichte Thomas Ross­mann einen Scheck über 10.000 Euro und trug so mit dazu bei, dass der Pflegefamilientag in dieser Form stattfinden konnte.

Foto vom Pflegefamilientag 2016

Zoo-Direktor Dr. Andreas Knieriem, Bezirksstadträtin Dr. Sandra Obermeyer, Waltraud Viet (Horizonte für Familien gGmbH), Peter Heinßen (Familien für Kinder gGmbH), Thomas Rossmann (Berliner Spar­kasse) und die Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro bei der Eröffnung des Pflegefamilientages.

Mit ca. 1.850 Besuchern war dies der besucherstärkste Pflegefamilientag. Bei schönem Wetter nutzten die Berliner Pflegefamilien begeistert die Spiel- und Informationsangebote der Jugendämter und freien Jugendhil­feträger, um sich dann bei einem Rundgang von der Tierwelt beeindru­cken zu lassen: Affen, Tiger und Kamele und ... und Elefanten natürlich.

Weitere Fotos finden Sie hier:
www.pflegefamilientag-berlin.de

28.09.2016
TM
Petition: Kindertagespflege ist kein Hobby!

Eine Kindertagespflegeperson aus Hamburg hat mit zwei weiteren KollegInnen aus dem Bundesgebiet eine Petition ins Leben gerufen. Hintergrund ist: „Das SGB VIII wird zur Zeit überarbeitet, ein erster Referentenentwurf liegt bereits vor. Für die Kindertagespflege gibt es keine nennenswerten Änderungen. Wir möchten bundesweit jedoch die Kindertagespflege in ihren Rechten und ihrem Ansehen stärken. Dieses kann nur erreicht werden, in dem es auch in dem SGB VIII Änderungen geben wird.“

Die Petition will dazu beitragen, die Kindertagespflege auf den Weg zu bringen, endlich beruflich anerkannt und wertschätzend vergütet zu werden.

>>> Hier geht es zur Petition auf www.change.org

19.09.2016
Mal- und Zeichenworkshop für 5- bis 15-jährige Pflegekinder und Freunde in den Herbstferien vom 24.10. bis 27.10.2016

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e. V. bietet Berliner Pflegekindern in den Herbstferien die Gelegenheit, mit einer erfahrenen Malerin sowie mittels unterschiedlicher Techniken und Materialien Bilder zu gestalten.

An dem Workshop „Die Welt, in der ich lebe“ können 5- bis 15-jährige Kinder und Jugendliche teilnehmen.

Bild zum Mal-Workshop 2016

Im Mittelpunkt stehen die Kinder und ihr Leben:

  • Was macht dich besonders?
  • Was liebst du?
  • Was geht dir auf die Nerven?
  •  

Die bildende Künstlerin Heike Bobusch hilft ihnen, tolle Kunstwerke zu gestalten und wird ihnen zeigen, wie viel Spaß es macht, sich mit Farben auszudrücken.

Pro Tag können je 3 Kinder/Teenager einer Altersgruppe eine intensive Kunstzeit erleben, d.h. für jedes teilnehmende Kind und jeden teilnehmenden Teenager wird der Workshop einen Tag umfassen.

Ablauf: › Start 10:00 › 12:00 Mittag › Ende gegen 15:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldeschluss: 17.10.2016

Veranstaltungsort:
Atelier der Künstlerin
"Goerzwerke"
Goerzallee 299, 14167 Berlin-Zehlendorf
Bus X11, M11, M85, 112, 184, 188, 285 - Haltestelle: Alsterweg

Info und Anmeldung unter:
Tel: 030 / 21 00 21 0
E-Mail: info@arbeitskreis-pflegekinder.de
www.arbeitskreis-pflegekinder.de

>>> Info-Blatt zum Mal-Workshop

14.09.2016
Modellprojekt zur mobilen Kinderbetreuung im Haushalt der Eltern

Die Familiensenatorin Sandra Scheeres stellte am 14. September 2016 das innovative, berlinweite Modellprojekt MoKiS vor. Mit dem Angebot eines neuen, Mobilen Kinderbetreuungsservices (MoKiS) will der Senat Eltern und Alleinerziehenden mit außergewöhnlichen Arbeitszeiten ermöglichen, ihren Jobs nachgehen zu können.

MoKiS-Präsentation
Die Familiensenatorin Sandra Scheeres und proFam-Geschäftsführer Peter Heinßen mit den MoKiS-Mitarbeiterinnen bei der Präsentation und der Freischaltung des Internetportals: www.mokis.berlin (Foto: Detlev Schilke)

Viele Eltern und vor allem Alleinerziehende mit außergewöhnlichen Arbeitszeiten haben Probleme bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, weil sie für diese ungewöhnlichen Arbeitszeiten keine Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder finden. Denn frühmorgens, spätabends und am Wochenende haben Kitas und Horte in der Regel nicht geöffnet.

Das Konzept funktioniert wie folgt: Wenn die Eltern früh morgens arbeiten gehen, kommt eine Betreuerin oder ein Betreuer zu ihnen nach Hause, weckt die Kinder, macht ihnen Frühstück und bringt sie danach in die Kita. Müssen die Eltern spät abends arbeiten, holt die Betreuerin oder der Betreuer die Kinder von der Kita ab und versorgt sie, bis die Eltern nach Hause kommen. Am Wochenende kommen die Betreuungspersonen in den Haushalt und kümmern sich, während die Eltern arbeiten, um die Kinder.

Für diese Aufgabe werden kinderfreundliche Menschen ab 18 Jahren gesucht, beispielsweise Studierende, Seniorinnen und Senioren, Hausfrauen und Hausmänner, Minijobberinnen und Minijobber, die Zeit und Spaß daran haben, Kinder außerhalb der Regelöffnungszeiten von Kita und Hort zu betreuen. Die Vergütung der Betreuerinnen und Betreuer erfolgt über die Jugendämter des Bezirks, in dem die Kinder leben. Für die Koordination, Vermittlung und Akquise der Betreuerinnen und Betreuer sind Mitarbeiterinnen der proFam gGmbH zuständig.

Weitere Informationen unter: www.mokis.berlin

Logo MoKiS

proFam gGmbH, Stresemannstr. 78, 10963 Berlin
Tel: 030 / 26 10 31 20, info@mokis.berlin

12.09.2016
PE
Berliner Pflegefamilientag am 18.09.2016 im Tierpark Berlin

Affen, Tiger und Kamele -
Pflegekinder entdecken wilde Tiere aus der ganzen Welt

Banner Berliner Pflegefamilientag 2016 Der 16. Berliner Pflegefamilientag findet

am Sonntag, 18.09.2016
von 11:00 bis 16:00 Uhr

im Tierpark Berlin in Lichtenberg statt, einem der größten Tierparks in Europa mit mehr als 6.500 Tieren.

Alle Berliner Pflegefamilien sind herzlich eingeladen!

Wir freuen uns schon auf diesen Tag!

Weitere Informationen unter:

www.pflegefamilientag-berlin.de

02.08.2016
PE
Unbegleitete Einreisen Minderjähriger aus dem Ausland lassen Inobhutnahmen 2015 erheblich ansteigen

Im Jahr 2015 hat die Zahl der Minderjährigen, die aufgrund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland in Obhut genommen wurden, erheblich zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, kamen 2015 rund 42.300 Kinder und Jugendliche ohne Begleitung einer sorgeberechtigten Person über die Grenze nach Deutschland, das waren fast 30.700 Minderjährige oder 263 % mehr als im Vorjahr. Rund 38.700 dieser jungen Menschen (91 %) waren männlich, dagegen reisten nur etwa 3.600 Mädchen unbegleitet nach Deutschland ein.

Von den 42.300 eingereisten unbegleiteten Minderjährigen haben im Jahr 2015 laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nach derzeitigem Stand rund 22.300 (53 %) einen Asylantrag gestellt.

Insgesamt haben im Jahr 2015 die Jugendämter in Deutschland gut 77.600 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren knapp 29.600 Minderjährige beziehungsweise 62 % mehr als im Vorjahr.

Die Inobhutnahmen aufgrund von Überforderung der Eltern, Schul- und Ausbildungsproblemen oder Suchtproblemen des Kindes/Jugendlichen sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.100 Fälle beziehungsweise 3 % zurückgegangen.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 02.08.2016

>>> www.destatis.de

21.07.2016
TM
Zahl der Kinder unter 3 Jahren in Kindertagesbetreuung auf 721.000 gestiegen

Zum 1. März 2016 wurden bundesweit 721.000 Kinder unter 3 Jahren in einer Kindertageseinrichtung oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren dies 26.000 Kinder beziehungsweise 3,7% mehr als im Vorjahr. Der Anstieg fiel damit weniger stark aus als im Vorjahr (2015: +32.500 beziehungsweise +4,9%).

Seit dem 1. August 2013 gibt es für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen bundesweiten Rechtsanspruch auf einen öffentlich geförderten Betreuungsplatz. Bei den hier veröffentlichten Daten wird die Inanspruchnahme der Kindertagesbetreuung gemessen. Dabei werden nur tatsächlich betreute Kinder berücksichtigt.

In Bremen (+7,0%) nahm die Anzahl der betreuten Kleinkinder gegenüber dem Vorjahr am stärksten zu, in Sachsen-Anhalt (+1,7 %) war der Zuwachs am geringsten. Dabei ist zu beachten, dass in den ostdeutschen Flächenländern bereits hohe Betreuungszahlen erreicht wurden. Die Steigerungen fallen dort dementsprechend nur noch gering aus.

Die Mehrzahl der Eltern von Kindern unter 3 Jahren nutzten die Tagesbetreuung in Einrichtungen (85,1%). Mit einem Anteil von bundesweit 14,9% spielte die Kindertagespflege bei einer Tagespflegemutter oder einem -vater nach wie vor eine deutlich geringere Rolle.

Im März 2016 gab es bundesweit 54.823 Einrichtungen sowie 43.489 Tagespflegemütter und -väter. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Kindertageseinrichtungen (+ 0,5%) geringfügig an, während die Zahl der Kindertagespflegepersonen um 1,4% abnahm.

In Berlin gab es zum 1. März 2016 für Kinder unter 3 Jahren 2.416 Einrichtungen und 1.589 Tagespflegepersonen. Insgesamt wurden 50.625 Berliner Kinder unter 3 Jahren betreut (Veränderung gegenüber dem Vorjahr +3,5%), davon 46.331 in Kindertageseinrichtungen und 4.294 in öffentlich geförderter Kindertagespflege (darüber hinaus wurden in der Kindertagespflege 1.386 Kinder im Alter von 3 bis unter 6 Jahren und 344 Kinder im Alter von 6 bis unter 14 Jahren betreut).

Quelle: Pressemitteilung und Statistiken des Statistischen Bundesamts vom 21.07.2016

>>> Weitere Informationen unter www.destatis.de

19.07.2016
Ehrenamtliche für Flüchtlingspatenschaften gesucht

Familien für Kinder hat ein neues Projekt gestartet:
"1zu1 Für FlüchtlingsKinder".

Hier werden Patenschaften vermittelt zwischen Ehrenamtlichen und Flüchtlingskindern, die gemeinsam mit ihren Familien in einem Heim in Marienfelde wohnen.

Das Patenschaftsprojekt "1zu1 Für FlüchtlingsKinder" sucht ab sofort Ehrenamtliche, die Zeit und Lust haben, sich im Rahmen einer Patenschaft für ein Flüchtlingskind oder einen Jugendlichen zu engagieren.

Vielleicht haben Sie Interesse, oder Sie kennen jemanden, für die/den das Angebot in Frage kommt, dann würden wir uns sehr freuen, wenn Sie das beigefügte Infoblatt weitergeben.

>>> Info-Blatt "1zu1 Für FlüchtlingsKinder"

Kontakt:
Jutta Ringel
E-Mail: ringel@patenkinder-berlin.de
Tel.: 030 / 21 00 21 28

19.07.2016
PE
Erziehungsbeitrag darf nicht von den Krankenversicherungen als Einkommen bestimmt werden – Urteil des Landessozialgerichtes Berlin-Brandenburg.

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. in Berlin setzte sich ein.

Mit dem Urteil L 1 KR 140/14 vom 11.03.2016 hat das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (Ebene OLG) das Urteil des Sozialgerichtes Berlin (S 182 KR 859/13) vom 25.05.2014 aufgehoben. Die beklagte Krankenkasse hatte den Erziehungsbeitrag als Einkommen der Pflegemutter bestimmt und dafür Krankenkassenbeitrag erhoben. Das Sozialgericht hat in erster Instanz diese Vorgehensweise bestätigt. Durch das Landessozialgericht (zweite Instanz) wurde das Urteil des Sozialgerichtes aufgehoben.

In seiner Begründung schreibt das Landessozialgericht unter anderem, dass die Leistungen die Kosten der Erziehung abdecken und entsprechend des § 39 SGB VIII nicht die Pflegeperson der Leistungsberechtigte ist, sondern das Kind bzw. der Personensorgeberechtigte. „Im Übrigen ist das Erziehungsgeld auch im Rahmen des SGB II und SGB XII von der Berücksichtigung als Einnahme zum Lebensunterhalt ausgeschlossen.“

Dieses Urteil ist inzwischen rechtskräftig. Als Teil der Rechtsprechung entfaltet dieses Urteil bundesweite Bedeutung. Damit gibt es erstmalig eine Rechtsquelle, die auch in anderen ähnlichen Verfahren angegeben werden kann.

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. hat dieses Gerichtsverfahren erst ermöglicht, da er seinem Mitglied einen Prozesskostenzuschuss, aufgrund der allgemeinen Bedeutung, gewährte.

Das Urteil können Sie hier einsehen:
www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de

12.07.2016
PE
Im Jahr 2015 leiteten Berliner Jugendämter 14.441 Verfahren zur Kindeswohlgefährdung ein

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg informiert, wurde im Jahr 2015 in Berlin für 14.441 Kinder und Jugendliche ein Verfahren zur Gefährdungseinschätzung nach § 8a Abs. 1 SGB VIII vorgenommen. Gegenüber 2014 ist das eine Steigerung von 22,7 Prozent (2014: 11.772).

Eine akute Gefährdungseinschätzung wurde bei 3.450 Kindern und Jugendlichen (23,9 Prozent) festgestellt. In diesen Fällen ist eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes oder Jugendlichen bereits eingetreten oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten.

In 4.389 Fällen (30,4 Prozent) lag eine latente Kindeswohlgefährdung vor. Dabei konnte die Frage nach der gegenwärtig tatsächlich bestehenden Gefahr nicht eindeutig beantwortet werden, aber es besteht weiterhin der Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung bzw. eine Kindeswohlgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden.

Bei 3.626 Fällen (25,1 Prozent) wurde zwar keine Gefährdung ermittelt, es bestand jedoch Hilfebedarf und in 2.976 Fällen (20,6 Prozent) wurde keine Kindeswohlgefährdung festgestellt.

62,5 Prozent der akuten bzw. latenten Kindeswohlgefährdungen betrafen Vernachlässigung. 19,4 Prozent betrafen körperliche und 30,4 Prozent psychische Misshandlungen. In 3,5 Prozent der Fälle mussten Verfahren wegen sexueller Gewalt eingeleitet werden. Hierbei sind für ein Kind mehrere Arten der Gefährdungsmeldung möglich.

Häufig erfolgte das Bekanntwerden von Kindeswohlgefährdungen durch Verwandte, Bekannte und Nachbarn (11,7 Prozent) oder auch anonym (7 Prozent). Über Polizei, Gericht und Staatsanwaltschaft wurden 28 Prozent der Verfahren initiiert. In 16,8 Prozent der Fälle waren die Kita bzw. Tagespflegeperson oder die Schule die auslösende Einrichtung. 9,8 Prozent der Verfahren wurden von den Minderjährigen bzw. Eltern oder Erziehungsberechtigten selbst angestoßen. Von Seiten des medizinischen Personals, der Gesundheitsämter oder Hebammen erfolgten in 5,3 Prozent der Fälle Informationen an die Jugendämter.

Als Folge der Gefährdungseinschätzung wurden für 2.107 Kinder und Jugendliche ambulante oder teilstationäre Hilfen zur Erziehung neu eingeleitet bzw. geplant. Unterstützung nach §§ 16-18 SGB VIII wurde für 2.608 Fälle gewährt. Hierbei handelt es sich um Leistungen zur allgemeinen Förderung der Erziehung in der Familie und Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung oder Scheidung. 763 Kinder oder Jugendliche wurden im Rahmen der vorläufigen Schutzmaßnahmen in Obhut genommen. In 820 Fällen musste das Familiengericht angerufen werden.

Quelle: Pressemitteilung Nr. 179 vom 12. Juli 2016, Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/pms/2016/16-07-12.pdf

08.07.2016
TM
3. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege

Rückblick

Am 28. Mai 2016 richteten der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. und die Berliner Kindertagespflegepersonen zum dritten Mal den Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege aus. 46 Berliner und 8 Brandenburger Kindertagespflegestellen öffneten ihre Türen für Eltern, Kinder und andere Interessierte. Wenn sich die Ausrichter auch eine höhere Beteiligung der Berliner Kindertagespflegestellen gewünscht hätten, so war die Resonanz auf den Tag doch sehr positiv. Besonders erfreulich war die erstmalige Beteiligung der Brandenburger Tagesmütter und Tagesväter. Auch im nächsten Jahr wird Brandenburg wieder dabei sein.

>>> Weiterlesen mit Fotos

20.06.2017
PE
Pflegefamilien aus ganz Deutschland demonstrierten für eine Verbesserung der Situation von behinderten Pflegekindern

Bei einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor am 20. Juni 2017 wurde in Podiumsgesprächen mit Fachkräften, Pflegeeltern und Politikern die besondere Situation von Pflegefamilien, die ein Kind mit einer Behinderung betreuen, dargestellt und Unterstützungsbedarf angemeldet. Fazit der verschiedenen Beiträge war, dass für Kinder mit einer Behinderung die Betreuung in einer Pflegefamilie optimale Entwicklungsbedingungen bieten kann, jedoch fehlt es hier an gesetzlichen Rahmenbedingungen und einer entsprechenden Verankerung zur Förderung dieser Hilfeform.

Nach der Kundgebung ging ein Demonstrationszug zum Platz der Republik. Die Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley war eingeladen worden und hatte ihre Teilnahme zugesagt. Die Vorsitzende des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V., Kerstin Held, überreichte der Bundesfamilienministerin symbolisch einen Erste-Hilfe-Koffer mit Vorschlägen für Sofortmaßnahmen. Die Ministerin sagte zu, sich in allen Gremien für eine Verbesserung einzusetzen und bot weitere Gespräche an.


(Fotos: Hans Thelen)

Die Veranstaltung war insgesamt sehr gelungen und es wurde eine Thematisierung in der Fachwelt, der Politik und der breiteren Öffentlichkeit erreicht.

Vielen Dank an den Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. für die Organisation und Durchführung.

>>> Weitere Fotos von der Kundgebung und Demonstration

 

29.05.2017
Demonstration von Pflegefamilien für die Rechte behinderter Kinder

Dienstag, 20. Juni 2017 um 14 Uhr in Berlin am Brandenburger Tor

In aktuellen Gesetzentwürfen werden Pflegekinder mit Behinderung erneut außer Acht gelassen, obwohl dringender Handlungsbedarf besteht.

Seit mehr als drei Jahrzehnten setzen sich der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V., zahlreiche Selbsthilfeorganisationen sowie freie und öffentliche Jugendhilfeträger für die gesetzliche Verankerung dringend notwendiger Verbesserungen der Rechte von Kindern mit Behinderungen in Pflegefamilien ein. Bislang vergeblich!

Um Politik und Öffentlichkeit auf diese Missstände hinzuweisen und um Abänderung zu schaffen, findet am Dienstag, 20. Juni 2017, um 14 Uhr eine Demonstration am Brandenburger Tor in Berlin unter der Federführung des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. statt.

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. ruft alle Pflegefamilien in Deutschland mit Kindern mit Beeinträchtigungen, Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder schweren Traumatisierungen auf, an der Demonstration teilzunehmen und ihre Forderungen zum Ausdruck zu bringen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite >>>www.bbpflegekinder.de

26.04.2017
PE
Nählabor für 8- bis 14-jährige Berliner Pflegekinder

Näh dir dein Leben bunter

Hast du Lust, mit Nadel, Faden oder Nähmaschine unter fachkundiger Anleitung tolle Sachen aus Stoff herzustellen? Dann bist du herzlich eingeladen, am Nählabor von Patenkinder Berlin teilzunehmen.

Flyer zum Nählabor für Pflegekinder

Info und Anmeldung
Patenkinder Berlin

Familien für Kinder gGmbH
Tel. 030 / 21002128
Mail: info@familien-fuer-kinder.de

>>> Flyer im PDF-Format

25.04.2017
PE
Fachtagung: Pflegefamilie und dann? Careleaver im Übergang

Am 19. Juni 2017 in Berlin

Bisher wurde das Thema Leaving Care, der Übergang aus stationären Hilfen in Deutschland, vor allem mit dem Fokus auf die stationäre Heimerziehung bearbeitet. Mit dieser Tagung möchten das Careleaver Kompetenznetz der Familien für Kinder gGmbH und das Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e.V. den Blick auf die Vollzeitpflege ausweiten.

Die Anmeldefrist wurde jetzt verlängert. Sie können sich bis zum 31.05.2017 anmelden.

>>> Fachtagungsflyer (pdf)

>>> Online-Programm und Anmeldung

19.04.2017
PE
PFAD-Bundesverband plädiert für die Stärkung von Kindern und Jugendlichen durch das KJSG

Da sich Presseerklärungen häufen, die darauf gerichtet sind, das KJSG (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz) zu verhindern und damit auch die erstmalige Möglichkeit einer Sicherung des Lebensortes eines Kindes im BGB, plädiert der PFAD-Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. erneut für eine Verabschiedung des Gesetzes.

>>> PFAD-Bundesverband-Erklärung zum KJSG vom 18.04.2017

 

12.04.2017
Bundeskabinett beschließt einen Gesetzentwurf zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen

Der Gesetzentwurf sieht Verbesserungen beim Kinderschutz, bei der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, die Stärkung der Pflegekinder und ihrer Familien sowie die inklusive Betreuung in Kitas vor.

Mit dem Gesetz will die Bundesregierung u.a. die Lebenssituation von Pflegekindern durch mehr Sicherheit, Stabilität und Kontinuität verbessern: „Mit der Reform des Kinder- und Jugendhilfegesetzes setzen wir da an: Wir stellen die Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt“, so Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. „Die Unterstützung der Pflegefamilien wird verbessert und die Arbeit mit den Herkunftseltern gestärkt. Außerdem erhält das Gericht die Möglichkeit, den dauerhaften Verbleib in der Pflegefamilie anzuordnen, wenn eine Verbesserung der Erziehungsverhältnisse in der Herkunftsfamilie weder erreicht wurde noch zu erwarten sind.“

Für jedes Kind bedeutet Trennungsangst emotionalen Stress. Gerade Pflegekinder, die meist hoch belastet in einer Pflegefamilie untergebracht werden, sind aber einem hohen Risiko von Beziehungsabbrüchen, Bindungsverlusten und Brüchen im Lebenslauf ausgesetzt.

„Kinder brauchen Sicherheit. Sie brauchen Verlässlichkeit und Stabilität. Jedes Kind muss wissen: Wo komme ich her? Wo gehöre ich hin und wo kann ich mich sicher und geschützt fühlen. Ich finde es kaum zu ertragen, wenn Pflegekinder zurück in ihre Herkunftsfamilien müssen und dort wiederholt schwere Gewalt erleben, und in manchen Einzelfällen – wir kennen alle die traurigen Geschichten – sogar sterben. Das darf nicht passieren“, sagt Manuela Schwesig.

Der Gesetzesentwurf wird jetzt dem Bundestag zum Beschluss vorgelegt und dann muss der Bundesrat noch zustimmen.

>>> Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 12.04.2017

>>> Gesetzentwurf vom 12.04.2017

>>> Synopse des DIJuF zum Regierungsentwurf

 

23.03.2017
PE
Referentenentwurf eines Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG)

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am 17.03.2017 einen Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG) den Ländern und Verbänden zur Stellungnahme vorgelegt. Im Vergleich zu den vorher bekannt gewordenen Gesetzesentwürfen sind einige kritisierte Punkte weggefallen.

Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) hat auf seinem Internetportal einen Bereich mit aktuellen Informationen & Diskussionen zur SGB VIII-Reform eingerichtet http://kijup-sgbviii-reform.de und den Entwurf und eine Synopse veröffentlicht.
>>> Gesetzesentwurf vom 17.03.2017 mit Begründung
>>> Synopse

Stellungnahmen
Der PFAD Bundesverband e.V. hat gemeinsam mit dem Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V., der Agenda Pflegefamilien und dem Aktionsbündnis Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien eine Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz KJSG) erarbeitet und an das BMFSFJ gesandt.

Da aufgrund der knappen Fristsetzung zur Stellungnahme eine vertiefte Analyse der vorgelegten Änderungsvorschläge nicht möglich war, greift das Papier erst einmal die aus der Sicht der Pflegekinderhilfe wichtigsten Fragen und Konsequenzen auf.

>>> Stellungnahme von Adoptiv- und Pflegefamilienverbänden zum Referentenentwurf des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG)

Das Careleaver Kompetenznetz hat eine Stellungnahme mit dem Fokus auf die Situation ehemaliger Pflege- und Heimkinder, die am Jugendhilfeende vor der Verselbstständigung stehen, abgegeben.

>>> Stellungnahme des Careleaver Kompetenznetzes zum Referentenentwurf des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG)

>>> Weitere Stellungnahmen auf der Seite des DIJuF

20.03.2017
PE
Pflegekinder in Deutschland - Forderungen an Politiker, öffentliche und freie Träger

Runder Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände formuliert Positionspapier für 2017

Mit seinem aktualisierten Positionspapier 2017 wendet sich der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände an Politiker, öffentliche und freie Träger. Die Verbände formulierten ihre gemeinsamen Forderungen zur Verbesserung gesetzlicher Grundlagen und Rahmenbedingungen in der Pflegekinderhilfe.

>>> Positionspapier der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände 2017

17.02.2017
PE
Einladung zum dritten Brandenburger Careleaver-Netzwerk-Treffen vom 21.04. bis 23.04.2017

In Havelaue / Ortsteil Gülpe veranstaltet das Careleaver-Kompetenznetz vom 21. bis 23. April 2017 das dritte Brandenburger Careleaver-Netzwerk-Treffen für junge Menschen aus Berlin und Brandenburg (ab 17 Jahren), die sich im Übergang von stationärer Jugendhilfe/Pflegefamilie in die Verselbstständigung befinden oder den Übergang bereits geschafft haben.

>>> Weitere Informationen und Anmeldung (bis zum 01. April 2017)

08.12.2016
PE
Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe aus der Sicht der Pflegefamilienverbände

Aktuell gibt es eine Vielzahl von Stellungnahmen zu Reformmöglichkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe. Es zeichnet sich ab, dass die im Spätsommer diskutierten Arbeitsentwürfe eine umfassende Überarbeitung erfahren werden.

Die Verbände der Adoptiv- und Pflegefamilien setzen sich für eine Weiterentwicklung der Qualität in der Pflegekinderhilfe ein. In dieser Legislaturperiode sehen sie durchaus realisierbare Reformen:

>>> Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe aus der Sicht der Pflegefamilienverbände (PDF)

18.11.2016
„Der Malworkshop war cool und hat uns sehr viel Spaß gemacht!“

Eindrücke vom Malworkshop mit Pflegekindern und Freunden

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. veranstaltete in den Herbstferien 2016 einen Malworkshop für Pflegekinder und Freunde. Eine Förderung durch die Aktion Mensch wurde beantragt und für die Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren war die Teilnahme kostenlos. Das Besondere dieses Workshops war zum einen, dass die Kinder in „einem richtigen Atelier“ der Künstlerin Heike Bobusch waren und unter der Anleitung von Heike Bobusch Bilder zeichneten, malten oder sprühten. Zum andern konnten die Kinder es genießen, dies in einer kleinen Gruppe zu tun. Pro Tag konnten je 3 bis 4 Kinder/Teenager einer Altersgruppe eine intensive Kunstzeit erleben, d.h. für jedes teilnehmende Kind und jeden teilnehmenden Teenager umfasste der Workshop einen Tag. Insgesamt haben 19 Pflegekinder und Freunde teilgenommen.

Die Kinder und Teenager waren begeistert!

Neben der Malerin Heike Bobusch kümmerte sich jeden Tag auch Nicole Graap (Praktikantin bei Familien für Kinder gGmbH) um das Wohl der Kinder und Volker Wartmann hielt das kreative Wirken im Foto fest.

>>> Fotografische Impressionen

14.10.2016
PE
Fortbildungsprogramm der Familien für Kinder gGmbH für Pflegeeltern und Adoptiveltern 2017

Wir freuen uns, Ihnen unser umfangreiches Fortbildungsangebot für das Jahr 2017 präsentieren zu können! Es soll Ihren Familienalltag bereichern und unterstützen. Die Angebote richten sich an Pflegeeltern und Adoptiveltern. Mitunter können auch Fachkräfte teilnehmen – bitte sprechen Sie uns an.

Bild zum Fortbildungsprogramm 2017 für Pflegeeltern und AdoptivelternDie besonderen Seminare für verwandte Pflegeeltern haben sich 2016 bewährt. Deshalb werden auch in diesem Jahr zwei Seminare speziell für die Verwandtenpflege angeboten. Sie finden diese Veranstaltungen unter den Titeln: „Oma, Opa, Onkel, Tante ...“ und „Ich/Wir wollte/n helfen – und nun?“ Die Fortbildungen werden verwandten Pflegeeltern für die Grundqualifizierung angerechnet.

Unsere Veranstaltungen sollen dabei unterstützen, auf die besonderen Bedürfnisse von Pflege- bzw. Adoptivkindern in geeigneter Weise eingehen zu können und Herausforderungen gut zu bewältigen.

Erfahrene, qualifizierte Fortbildner/-innen führen die Seminare teilnehmer- und praxisorientiert durch. Wir arbeiten mit Hilfe vielfältiger Methoden, sodass erworbenes Wissen gut behalten und in den Alltag integriert werden kann und unsere Teilnehmer/-innen (hoffentlich) mit Freude dazulernen.

Für Pflegeeltern aus den Bezirken Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf, wird die Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen für die Grundqualifizierung für Pflegeeltern anerkannt. Hierfür sind die Veranstaltungen den Bereichen Basis-Thema bzw. Wahlpflicht zugeordnet. Sie finden unter Anmerkungen die Stundenzahl, die jeweils für die Grundqualifizierung angerechnet wird.

Pflegeeltern aus Marzahn-Hellersdorf bekommen grundsätzlich jährlich drei Veranstaltungen über ihr Jugendamt finanziert.

Ein Kurs für Pflegefamilien, die Kinder in Krisensituationen aufnehmen (Krisenpflege, Krisenhilfe, befristete Vollzeitpflege, Bereitschaftspflege, Sonderpflege) ist für 2017 noch nicht terminiert. Der Kurs wird stattfinden, wenn sich genügend Teilnehmer/-innen finden.

Falls Sie Interesse an diesem Kurs haben, senden Sie uns bitte eine Mail an fortbildungszentrum@familien-fuer-kinder.de

Die meisten Kurse können für eine feste Teilnehmergruppe auch außerhalb des Programmes gebucht werden. Senden Sie dazu bitte eine Mail an matthes@familien-fuer-kinder.de, damit wir Ihnen ein Angebot zusenden können.

Wir heißen alle Pflege- und Adoptiveltern in unseren Seminaren herzlich willkommen!

Ihr Team von Familien für Kinder

>>> Fortbildungen 2017 für Pflege- und Adoptiveltern mit Online-Anmeldung

05.10.2016
PE
Studie: Erfahrungen und Belastungen von Bereitschaftspflegeeltern

Für eine Studie werden Bereitschaftspflegeeltern gesucht, die bereit sind, in einem Online-Fragebogen über ihre Erfahrungen und auch Belastungen zu berichten. Mit ihrer Unterstützung und Erfahrung helfen die teilnehmenden Bereitschaftspflegeeltern dabei, die aktuelle Ausgestaltung der Bereitschaftspflege praxisnah zu reflektieren und den Bereich der Bereitschaftspflege künftig hinsichtlich der Beratungsangebote für alle Beteiligten und der Rahmenbedingungen bestmöglich zu gestalten und die Handlungsabläufe sowohl in den Bereitschaftspflegefamilien als auch im Jugendamt zu optimieren.

Bei dieser Studie handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Forschungsgruppe PETRA (Hessen), der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm, dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht und der Universität Bremen (Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation).

Die Erhebungsphase ist am 15.09.2016 gestartet und dauert bis zum 30.11.2016.

Teilnahme unter: http://studie-bereitschaftspflege.weebly.com

29.09.2016
PE
Affen, Tiger und Kamele - Pflegekinder entdeckten wilde Tiere aus der ganzen Welt

Am Sonntag, 18.09.2016 fand der 16. Berliner Pflegefamilientag im Tier­park Berlin in Lichtenberg statt, einem der größten Tierparks in Europa mit mehr als 6.500 Tieren.

Foto vom Pflegefamilientag 2016

Die Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro und die Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit, Dr. Sandra Obermeyer dankten bei der Eröffnung den Pflegeeltern für die Bereitschaft, ein Pflegekind in ihrer Familie zu be­treuen und diesem Liebe und Geborgenheit zu schenken.

Bei der Eröffnung begrüßte auch der Zoo-Direktor Dr. Andreas Knieriem die Pflegefamilien und freute sich, dass so viele Gäste in den Tierpark ge­kommen waren. Von der Berliner Sparkasse überreichte Thomas Ross­mann einen Scheck über 10.000 Euro und trug so mit dazu bei, dass der Pflegefamilientag in dieser Form stattfinden konnte.

Foto vom Pflegefamilientag 2016

Zoo-Direktor Dr. Andreas Knieriem, Bezirksstadträtin Dr. Sandra Obermeyer, Waltraud Viet (Horizonte für Familien gGmbH), Peter Heinßen (Familien für Kinder gGmbH), Thomas Rossmann (Berliner Spar­kasse) und die Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro bei der Eröffnung des Pflegefamilientages.

Mit ca. 1.850 Besuchern war dies der besucherstärkste Pflegefamilientag. Bei schönem Wetter nutzten die Berliner Pflegefamilien begeistert die Spiel- und Informationsangebote der Jugendämter und freien Jugendhil­feträger, um sich dann bei einem Rundgang von der Tierwelt beeindru­cken zu lassen: Affen, Tiger und Kamele und ... und Elefanten natürlich.

Weitere Fotos finden Sie hier:
www.pflegefamilientag-berlin.de

19.09.2016
Mal- und Zeichenworkshop für 5- bis 15-jährige Pflegekinder und Freunde in den Herbstferien vom 24.10. bis 27.10.2016

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e. V. bietet Berliner Pflegekindern in den Herbstferien die Gelegenheit, mit einer erfahrenen Malerin sowie mittels unterschiedlicher Techniken und Materialien Bilder zu gestalten.

An dem Workshop „Die Welt, in der ich lebe“ können 5- bis 15-jährige Kinder und Jugendliche teilnehmen.

Bild zum Mal-Workshop 2016

Im Mittelpunkt stehen die Kinder und ihr Leben:

  • Was macht dich besonders?
  • Was liebst du?
  • Was geht dir auf die Nerven?
  •  

Die bildende Künstlerin Heike Bobusch hilft ihnen, tolle Kunstwerke zu gestalten und wird ihnen zeigen, wie viel Spaß es macht, sich mit Farben auszudrücken.

Pro Tag können je 3 Kinder/Teenager einer Altersgruppe eine intensive Kunstzeit erleben, d.h. für jedes teilnehmende Kind und jeden teilnehmenden Teenager wird der Workshop einen Tag umfassen.

Ablauf: › Start 10:00 › 12:00 Mittag › Ende gegen 15:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldeschluss: 17.10.2016

Veranstaltungsort:
Atelier der Künstlerin
"Goerzwerke"
Goerzallee 299, 14167 Berlin-Zehlendorf
Bus X11, M11, M85, 112, 184, 188, 285 - Haltestelle: Alsterweg

Info und Anmeldung unter:
Tel: 030 / 21 00 21 0
E-Mail: info@arbeitskreis-pflegekinder.de
www.arbeitskreis-pflegekinder.de

>>> Info-Blatt zum Mal-Workshop

14.09.2016
Modellprojekt zur mobilen Kinderbetreuung im Haushalt der Eltern

Die Familiensenatorin Sandra Scheeres stellte am 14. September 2016 das innovative, berlinweite Modellprojekt MoKiS vor. Mit dem Angebot eines neuen, Mobilen Kinderbetreuungsservices (MoKiS) will der Senat Eltern und Alleinerziehenden mit außergewöhnlichen Arbeitszeiten ermöglichen, ihren Jobs nachgehen zu können.

MoKiS-Präsentation
Die Familiensenatorin Sandra Scheeres und proFam-Geschäftsführer Peter Heinßen mit den MoKiS-Mitarbeiterinnen bei der Präsentation und der Freischaltung des Internetportals: www.mokis.berlin (Foto: Detlev Schilke)

Viele Eltern und vor allem Alleinerziehende mit außergewöhnlichen Arbeitszeiten haben Probleme bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, weil sie für diese ungewöhnlichen Arbeitszeiten keine Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder finden. Denn frühmorgens, spätabends und am Wochenende haben Kitas und Horte in der Regel nicht geöffnet.

Das Konzept funktioniert wie folgt: Wenn die Eltern früh morgens arbeiten gehen, kommt eine Betreuerin oder ein Betreuer zu ihnen nach Hause, weckt die Kinder, macht ihnen Frühstück und bringt sie danach in die Kita. Müssen die Eltern spät abends arbeiten, holt die Betreuerin oder der Betreuer die Kinder von der Kita ab und versorgt sie, bis die Eltern nach Hause kommen. Am Wochenende kommen die Betreuungspersonen in den Haushalt und kümmern sich, während die Eltern arbeiten, um die Kinder.

Für diese Aufgabe werden kinderfreundliche Menschen ab 18 Jahren gesucht, beispielsweise Studierende, Seniorinnen und Senioren, Hausfrauen und Hausmänner, Minijobberinnen und Minijobber, die Zeit und Spaß daran haben, Kinder außerhalb der Regelöffnungszeiten von Kita und Hort zu betreuen. Die Vergütung der Betreuerinnen und Betreuer erfolgt über die Jugendämter des Bezirks, in dem die Kinder leben. Für die Koordination, Vermittlung und Akquise der Betreuerinnen und Betreuer sind Mitarbeiterinnen der proFam gGmbH zuständig.

Weitere Informationen unter: www.mokis.berlin

Logo MoKiS

proFam gGmbH, Stresemannstr. 78, 10963 Berlin
Tel: 030 / 26 10 31 20, info@mokis.berlin

12.09.2016
PE
Berliner Pflegefamilientag am 18.09.2016 im Tierpark Berlin

Affen, Tiger und Kamele -
Pflegekinder entdecken wilde Tiere aus der ganzen Welt

Banner Berliner Pflegefamilientag 2016 Der 16. Berliner Pflegefamilientag findet

am Sonntag, 18.09.2016
von 11:00 bis 16:00 Uhr

im Tierpark Berlin in Lichtenberg statt, einem der größten Tierparks in Europa mit mehr als 6.500 Tieren.

Alle Berliner Pflegefamilien sind herzlich eingeladen!

Wir freuen uns schon auf diesen Tag!

Weitere Informationen unter:

www.pflegefamilientag-berlin.de

02.08.2016
PE
Unbegleitete Einreisen Minderjähriger aus dem Ausland lassen Inobhutnahmen 2015 erheblich ansteigen

Im Jahr 2015 hat die Zahl der Minderjährigen, die aufgrund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland in Obhut genommen wurden, erheblich zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, kamen 2015 rund 42.300 Kinder und Jugendliche ohne Begleitung einer sorgeberechtigten Person über die Grenze nach Deutschland, das waren fast 30.700 Minderjährige oder 263 % mehr als im Vorjahr. Rund 38.700 dieser jungen Menschen (91 %) waren männlich, dagegen reisten nur etwa 3.600 Mädchen unbegleitet nach Deutschland ein.

Von den 42.300 eingereisten unbegleiteten Minderjährigen haben im Jahr 2015 laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nach derzeitigem Stand rund 22.300 (53 %) einen Asylantrag gestellt.

Insgesamt haben im Jahr 2015 die Jugendämter in Deutschland gut 77.600 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren knapp 29.600 Minderjährige beziehungsweise 62 % mehr als im Vorjahr.

Die Inobhutnahmen aufgrund von Überforderung der Eltern, Schul- und Ausbildungsproblemen oder Suchtproblemen des Kindes/Jugendlichen sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.100 Fälle beziehungsweise 3 % zurückgegangen.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 02.08.2016

>>> www.destatis.de

19.07.2016
Ehrenamtliche für Flüchtlingspatenschaften gesucht

Familien für Kinder hat ein neues Projekt gestartet:
"1zu1 Für FlüchtlingsKinder".

Hier werden Patenschaften vermittelt zwischen Ehrenamtlichen und Flüchtlingskindern, die gemeinsam mit ihren Familien in einem Heim in Marienfelde wohnen.

Das Patenschaftsprojekt "1zu1 Für FlüchtlingsKinder" sucht ab sofort Ehrenamtliche, die Zeit und Lust haben, sich im Rahmen einer Patenschaft für ein Flüchtlingskind oder einen Jugendlichen zu engagieren.

Vielleicht haben Sie Interesse, oder Sie kennen jemanden, für die/den das Angebot in Frage kommt, dann würden wir uns sehr freuen, wenn Sie das beigefügte Infoblatt weitergeben.

>>> Info-Blatt "1zu1 Für FlüchtlingsKinder"

Kontakt:
Jutta Ringel
E-Mail: ringel@patenkinder-berlin.de
Tel.: 030 / 21 00 21 28

19.07.2016
PE
Erziehungsbeitrag darf nicht von den Krankenversicherungen als Einkommen bestimmt werden – Urteil des Landessozialgerichtes Berlin-Brandenburg.

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. in Berlin setzte sich ein.

Mit dem Urteil L 1 KR 140/14 vom 11.03.2016 hat das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (Ebene OLG) das Urteil des Sozialgerichtes Berlin (S 182 KR 859/13) vom 25.05.2014 aufgehoben. Die beklagte Krankenkasse hatte den Erziehungsbeitrag als Einkommen der Pflegemutter bestimmt und dafür Krankenkassenbeitrag erhoben. Das Sozialgericht hat in erster Instanz diese Vorgehensweise bestätigt. Durch das Landessozialgericht (zweite Instanz) wurde das Urteil des Sozialgerichtes aufgehoben.

In seiner Begründung schreibt das Landessozialgericht unter anderem, dass die Leistungen die Kosten der Erziehung abdecken und entsprechend des § 39 SGB VIII nicht die Pflegeperson der Leistungsberechtigte ist, sondern das Kind bzw. der Personensorgeberechtigte. „Im Übrigen ist das Erziehungsgeld auch im Rahmen des SGB II und SGB XII von der Berücksichtigung als Einnahme zum Lebensunterhalt ausgeschlossen.“

Dieses Urteil ist inzwischen rechtskräftig. Als Teil der Rechtsprechung entfaltet dieses Urteil bundesweite Bedeutung. Damit gibt es erstmalig eine Rechtsquelle, die auch in anderen ähnlichen Verfahren angegeben werden kann.

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. hat dieses Gerichtsverfahren erst ermöglicht, da er seinem Mitglied einen Prozesskostenzuschuss, aufgrund der allgemeinen Bedeutung, gewährte.

Das Urteil können Sie hier einsehen:
www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de

12.07.2016
PE
Im Jahr 2015 leiteten Berliner Jugendämter 14.441 Verfahren zur Kindeswohlgefährdung ein

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg informiert, wurde im Jahr 2015 in Berlin für 14.441 Kinder und Jugendliche ein Verfahren zur Gefährdungseinschätzung nach § 8a Abs. 1 SGB VIII vorgenommen. Gegenüber 2014 ist das eine Steigerung von 22,7 Prozent (2014: 11.772).

Eine akute Gefährdungseinschätzung wurde bei 3.450 Kindern und Jugendlichen (23,9 Prozent) festgestellt. In diesen Fällen ist eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes oder Jugendlichen bereits eingetreten oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten.

In 4.389 Fällen (30,4 Prozent) lag eine latente Kindeswohlgefährdung vor. Dabei konnte die Frage nach der gegenwärtig tatsächlich bestehenden Gefahr nicht eindeutig beantwortet werden, aber es besteht weiterhin der Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung bzw. eine Kindeswohlgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden.

Bei 3.626 Fällen (25,1 Prozent) wurde zwar keine Gefährdung ermittelt, es bestand jedoch Hilfebedarf und in 2.976 Fällen (20,6 Prozent) wurde keine Kindeswohlgefährdung festgestellt.

62,5 Prozent der akuten bzw. latenten Kindeswohlgefährdungen betrafen Vernachlässigung. 19,4 Prozent betrafen körperliche und 30,4 Prozent psychische Misshandlungen. In 3,5 Prozent der Fälle mussten Verfahren wegen sexueller Gewalt eingeleitet werden. Hierbei sind für ein Kind mehrere Arten der Gefährdungsmeldung möglich.

Häufig erfolgte das Bekanntwerden von Kindeswohlgefährdungen durch Verwandte, Bekannte und Nachbarn (11,7 Prozent) oder auch anonym (7 Prozent). Über Polizei, Gericht und Staatsanwaltschaft wurden 28 Prozent der Verfahren initiiert. In 16,8 Prozent der Fälle waren die Kita bzw. Tagespflegeperson oder die Schule die auslösende Einrichtung. 9,8 Prozent der Verfahren wurden von den Minderjährigen bzw. Eltern oder Erziehungsberechtigten selbst angestoßen. Von Seiten des medizinischen Personals, der Gesundheitsämter oder Hebammen erfolgten in 5,3 Prozent der Fälle Informationen an die Jugendämter.

Als Folge der Gefährdungseinschätzung wurden für 2.107 Kinder und Jugendliche ambulante oder teilstationäre Hilfen zur Erziehung neu eingeleitet bzw. geplant. Unterstützung nach §§ 16-18 SGB VIII wurde für 2.608 Fälle gewährt. Hierbei handelt es sich um Leistungen zur allgemeinen Förderung der Erziehung in der Familie und Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung oder Scheidung. 763 Kinder oder Jugendliche wurden im Rahmen der vorläufigen Schutzmaßnahmen in Obhut genommen. In 820 Fällen musste das Familiengericht angerufen werden.

Quelle: Pressemitteilung Nr. 179 vom 12. Juli 2016, Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/pms/2016/16-07-12.pdf

04.04.2016
Einladung zum Seminar: Emotionale Bildung im Lehrauftrag - der Schlüssel zu Freiheit und Selbstbestimmung

„Bildung des Geistes ohne Bildung des Herzens ist keine Bildung“ Aristoteles

Am 15. April 2016 veranstaltet die Friedrich-Naumann-Stiftung ein Seminar zur frühkindlichen Bildung, inneren Freiheit und zu einer modernen Bildungskultur.

Innere Freiheit und die Fähigkeit, sich zu einer starken Persönlichkeit zu entwickeln und eigene Entscheidungen zu treffen, ist stark mit unseren Emotionen und Gefühlen verbunden. Diese sind wiederum geprägt von unserer primären und sekundären Sozialisation. Wir wiederholen die Rollen unserer Eltern und Lehrer oder verhalten uns gemäß den gesellschaftlichen Erwartungen. Die emotionale Bildung, die zu innerer Freiheit führt, muss auf den unterschiedlichen Stufen des Bildungs- und Ausbildungssystem altersgerecht eingeübt werden.

Ziel des Seminars ist es, die gegenwärtige Debatte in der Bildung von den ersten Lebensjahren bis zur Mittelschule um ihre emotionale Komponente zu erweitern und dadurch zu einem ganzheitlichen Verständnis von Bildung jenseits der Vermittlung von Fachwissen zu gelangen. Chancengerechtigkeit und die Integration von innerer und äußerer Freiheit werden so von klein auf eingeübt und gelebt.

Am 15. April 2016 von 16:30 bis 21:30 Uhr im Einstein Forum, Potsdam

>>> Weitere Informationen mit Anmeldeformular

31.03.2016
PE
Einladung zum ersten Brandenburger Careleaver-Netzwerk-Treffen vom 22. bis 24.04.2016

In der Nähe von Rathenow veranstaltet das Careleaver-Kompetenznetz vom 22. bis 24. April 2016 das erste Brandenburger Careleaver-Netzwerk-Treffen für junge Menschen aus Berlin und Brandenburg (ab 17 Jahren), die sich im Übergang von stationärer Jugendhilfe/Pflegefamilie in die Verselbstständigung befinden oder den Übergang bereits geschafft haben.

Das Netzwerk-Treffen bietet die Möglichkeit, sich über Erfahrungen in Pflegefamilien und Heimen und zum Übergang in Ausbildung/Studium und Beruf auszutauschen und Ideen zur besseren Gestaltung der Übergänge und zu Bildungschancen zu sammeln.

>>> Weitere Informationen und Anmeldung (bis zum 08. April 2016)

14.03.2016
PE
Jugendsenatorin Sandra Scheeres startete neue, mehrsprachige Plakatkampagne "Pflegefamilien mit Migrationshintergrund gesucht"

Am 14. März 2016 startete die Jugendsenatorin Sandra Scheeres eine berlinweite Informationskampagne der Familien für Kinder gGmbH mit mehr als 100 Großflächenplakaten, um auch Pflegeeltern mit Migrationshintergrund zu gewinnen.

Foto vom Start der Kampagne "Pflegefamilien mit Migrationshintergrund gesucht"

Pflegeeltern mit Migrationshintergrund und Fachkräfte der Berliner Pflegekinderhilfe mit der Jugendsenatorin Sandra Scheeres und Peter Heinßen (Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH) beim Kampagnenstart

Berlin sucht immer neue Pflegefamilien für Kinder, welche aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können. Etwa 2.800 Kinder und Jugendliche leben zurzeit in Berlin in einer Pflegefamilie, viel mehr Kinder und Jugendliche leben jedoch in Einrichtungen. Um mehr Kindern die Möglichkeit zu geben, in einer Familie aufzuwachsen, werden mehr Pflegefamilien in Berlin gebraucht.

Die Plakatkampagne wendet sich mit zwei Motiven an die vier in Berlin lebenden größten Migrantengruppen. „Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie“ lautet das Motto. Dieses steht nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Türkisch, Russisch, Polnisch und Englisch auf den Plakatwänden.

Auf der Webseite www.pflegekinder-berlin.de stehen für Familien mit Migrationshintergrund auch Seiten in Türkisch, Polnisch, Russisch und Englisch zur Verfügung. Neben dem allgemeinen Informationsabend bietet Familien für Kinder gGmbH auch einen speziellen Informationsabend für Interessierte mit Einwanderungsgeschichte an. Dieser richtet sich vor allem an Personen mit geringen Deutschkenntnissen und wird in einer kleinen Runde gehalten.

Information und Anmeldung unter: www.pflegekinder-berlin.de

09.03.2016
PE
Pflegefamilien mit Migrationshintergrund gesucht

Berlin sucht immer neue Pflegefamilien für Kinder, welche aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können. Etwa 2.800 Kinder und Jugendliche leben zurzeit in Berlin in einer Pflegefamilie, viel mehr Kinder und Jugendliche leben jedoch in Einrichtungen. Um mehr Kindern die Möglichkeit zu geben, in einer Familie aufzuwachsen, werden mehr Pflegefamilien in Berlin gebraucht.

Auch für unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA), die aktuell nach Berlin kommen, können Pflegefamilien, mit einem passenden kulturellen und sprachlichen Hintergrund, eine gute Alternative in der Betreuung und Unterbringung sein.

Um mehr Pflegefamilien mit Migrationshintergrund zu gewinnen, startet Jugendsenatorin Sandra Scheeres am Montag, dem 14. März, eine stadtweite, mehrsprachige Plakatkampagne. „Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie“ lautet das Motto. Dieses steht nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Türkisch, Russisch, Polnisch und Englisch auf den Plakatwänden.

    

Alle Medienvertreter sind herzlich eingeladen,
bei dieser Auftaktveranstaltung dabei zu sein.

Montag, 14. März um 09:30 Uhr
Plakatwand vor der Mansteinstraße 10 in Schöneberg.

Für Fragen und Einzelinterviews stehen Ihnen Senatorin Sandra Scheeres sowie mehrere Experten und Expertinnen von Jugendämtern und freien Trägern der Pflegekinderhilfe gerne zur Verfügung.

Sandra Scheeres: „Ich wünsche mir eine große Resonanz auf diese Kampagne, damit noch mehr Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, ein neues Zuhause in einer neuen Familie finden.“

Für Familien mit Migrationshintergrund, die nähere Informationen zum Thema Pflegekinder suchen, stehen übrigens seit kurzem auch mehrsprachige Internetseiten zur Verfügung, in Türkisch, Polnisch, Russisch und Englisch: www.pflegekinder-berlin.de

>>> Hintergrundinformationen zur Plakatkampagne von Familien für Kinder

02.03.2016
PE
Neue Broschüre: Durchblick - Infos für deinen Weg aus der Jugendhilfe ins Erwachsenenleben

Die neue Broschüre der IGFH richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die in Wohngruppen, Pflegefamilien oder anderen stationären Hilfeformen leben und bei denen das Hilfeende bzw. der Auszug absehbar sind. Die Broschüre kann auch gut von Fachkräften genutzt werden, denn sie bietet in 9 Kapiteln einen systematischen Überblick über wichtige Themenfelder, die in der Übergangsbegleitung eine Rolle spielen. Sie kann dazu beitragen, den jungen Menschen Orientierung im Prozess des Übergangs zu geben. Dazu vermittelt die Broschüre in kurzen Texten eine Vielzahl wichtiger Informationen und gibt zudem Hinweise zu weiterführenden Materialien, Formularen, Links und Apps.

Die Broschüre selbst ist kostenfrei, nur die Portokosten müssen gezahlt werden.

Weitere Informationen und Bestellung der Broschüre unter: >>> www.igfh.de

02.03.2016
PE
Neue Broschüre: „Fetale Alkoholspektrumstörung – und dann?"

Ein Handbuch für betroffene Jugendliche und junge Erwachsene

Dieses neue Handbuch, das von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung herausgegeben wurde, will den betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen helfen, ihren Alltag besser zu bewältigen. Es informiert nicht nur über die Erkrankung sondern gibt auch praktische Tipps für das Zusammenleben mit anderen Menschen.“

>>> Weitere Informationen auf der Webseite der Drogenbeauftragten der Bundesregierung
(mit PDF-Download und Bestell-Hinweisen für die Print-Version)

01.03.2016
PE
Pflegefamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Stellungnahme der Pflegefamilienverbände

Zum Thema "Gastfamilien als differenziertes Angebot der Vollzeitpflege für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge" hat der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände jetzt eine Stellungnahme vorgelegt, in der dieses Angebot zum einen begrüßt wird und zum anderen die Erfordernisse aus der Perspektive der Pflegefamilienverbände dargestellt werden.

>>> Stellungnahme der Pflegefamilienverbände vom 20.02.2016

11.02.2016
PE
Unbegleitete jugendliche Flüchtlinge: Gastfamilien gesucht

Sicher haben Sie bereits von den vielen unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen gehört und sich darüber Gedanken gemacht, einen dieser jungen Menschen in Ihre Familie aufzunehmen.

Wir haben Ihnen zu diesem Thema ein paar wichtige Informationen zusammengestellt, die Ihnen bei Ihren Überlegungen helfen sollen.

Wer macht sich alleine auf den Weg in eine unbekannte Welt?

  • oft handelt es sich hier um junge Männer im Alter zwischen 15 und 17 Jahren (junge Frauen werden von ihren Familien nicht alleine auf den Weg geschickt),
  • Herkunftsländer sind Afghanistan, Syrien, Somalia und Eritrea.

 

Rechtliche Grundlage

  • da sie oft ohne Papiere reisen, muss ihr Alter geschätzt werden,
  • Jugendliche unter 18 Jahren sind minderjährig und müssen im Rahmen der Jugendhilfe vom Jugendamt in Obhut genommen werden (§ 42 SGB VIII),
  • das Jugendamt übernimmt im Rahmen eines Clearingsprozesses eine Alterseinschätzung, um die Minderjährigkeit festzustellen und rechtzeitig einen Vormund bestellen zu können,
  • der Vormund spielt eine wesentliche Rolle in der Begleitung des Jugendlichen (Vorbereitung Asylverfahren, Vermittlung in Gastfamilien, Begleitung in die Verselbständigung).

 

Was Sie grundsätzlich wissen sollten

  • neben dem alterstypischen Paket „Pubertät“ bringen die jungen Menschen Traumatisierungen in unterschiedlichen Bereichen (Trennung vom Familiennetzwerk, Kriegserlebnisse und Gefahren auf dem Fluchtweg) mit,
  • setzen Sie sich mit den kulturellen und ethnischen Gepflogenheiten des Herkunftslandes auseinander,
  • jugendliche Flüchtlinge in Gastfamilien vermittelt das Jugendamt Ihres Bezirks,
  • als Gastfamilie müssen Sie sich einer Überprüfung durch das Jugendamt stellen: Sie werden eine öffentliche Familie,
  • mit dem Jugendamt, dem Vormund und den Sozialarbeitern aus den vorläufigen Unterkünften erfolgt für den Jugendlichen ein Nachclearingsprozess (Gesundheitscheck, ist eine Unterbringung in einer Gastfamilie möglich?).

 

Weiterführende Informationen

Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V.
Paulsenstr. 55-56
12163 Berlin
Telefon: 030 82097430
www.b-umf.de

PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.
Oranienburger Straße 13-14
10178 Berlin
Telefon: 030 / 94 87 94 23
www.pfad-bv.de
https://pfad.wordpress.com/tag/unbegleitete-minderjahrige-fluchtlinge/

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
"Menschen stärken Menschen" - Paten, Gastfamilien und Vormünder für eine gelungene Integration
www.menschen-staerken-menschen.de

Wegweiser-Telefon des Bundesamts für zivilgesellschaftliche Aufgaben
Das Wegweiser-Telefon des Bundesamts für zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) ist Anlaufstelle für alle, die sich für die Übernahme einer Patenschaft oder Vormundschaft interessieren oder Gastfamilie sein möchten. Sie erreichen das Wegweiser-Telefon unter der Rufnummer 0800 200 50 70 von Montag bis Freitag zwischen 07:30 Uhr und 16:00 Uhr.

Pflegekinderhilfe Steglitz-Zehlendorf
Gutsmuthsstraße 23-24
12163 Berlin
Telefon 030 8019780
Children far from home
http://www.pflegekinderhilfe-sz.de/index.php?article_id=26

Jugendämter in Berlin
https://service.berlin.de/jugendaemter/

10.02.2016
PE
Kika: pur+ über Pflegefamilien

In der pur+-Sendung vom 6. Februar 2016 wird kindgerecht das Leben in Pflegefamilien erklärt.

Ein Click auf das Bild lohnt sich. Das Video "Ich brauch' neue Eltern" ist ca. 23 Minuten lang.

pur+

29.05.2017
Demonstration von Pflegefamilien für die Rechte behinderter Kinder

Dienstag, 20. Juni 2017 um 14 Uhr in Berlin am Brandenburger Tor

In aktuellen Gesetzentwürfen werden Pflegekinder mit Behinderung erneut außer Acht gelassen, obwohl dringender Handlungsbedarf besteht.

Seit mehr als drei Jahrzehnten setzen sich der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V., zahlreiche Selbsthilfeorganisationen sowie freie und öffentliche Jugendhilfeträger für die gesetzliche Verankerung dringend notwendiger Verbesserungen der Rechte von Kindern mit Behinderungen in Pflegefamilien ein. Bislang vergeblich!

Um Politik und Öffentlichkeit auf diese Missstände hinzuweisen und um Abänderung zu schaffen, findet am Dienstag, 20. Juni 2017, um 14 Uhr eine Demonstration am Brandenburger Tor in Berlin unter der Federführung des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. statt.

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. ruft alle Pflegefamilien in Deutschland mit Kindern mit Beeinträchtigungen, Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder schweren Traumatisierungen auf, an der Demonstration teilzunehmen und ihre Forderungen zum Ausdruck zu bringen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite >>>www.bbpflegekinder.de

05.05.2017
TM
Grußwort der Familiensenatorin Sandra Scheeres zum 4. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege


Die Familiensenatorin Sandra Scheeres vor dem Banner „Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege“

Die Familiensenatorin Sandra Scheeres und Peter Heinßen (Geschäftsführer Familien für Kinder gGmbH) vor dem Banner „Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege“ (Foto: Detlev Schilke)

Liebe Tagesmütter, liebe Tagesväter,

wie bereits seit 2014 habe ich auch in diesem Jahr sehr gerne die Schirmherrschaft für den 4. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege übernommen. Es ist mir wichtig, dass diese Betreuungsform noch bekannter wird, weil aus Umfragen meines Hauses deutlich wurde, dass noch nicht alle Menschen in dieser Stadt die Kindertagespflege kennen.

Tagespflegepersonen fördern rund zehn Prozent aller betreuten Kinder unter drei Jahren in Berlin und unterstützen durch Flexibilität in der Betreuung die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dieser Tag der offenen Tür ist eine gute Gelegenheit, die Öffentlichkeit, vor allem Eltern und Unternehmen auf die Kindertagespflege in Berlin aufmerksam zu machen.

Für die Kinder- und Familienfreundlichkeit Berlins und die Angebotsvielfalt der Kindertagesbetreuung in unserer Stadt leisten Sie einen wichtigen Beitrag. Sie eröffnen den Tagespflegekindern wichtige Bildungschancen. Als verlässliche Bindungspersonen arbeiten Sie unter anderem nach dem Berliner Bildungsprogramm und mit dem Sprachlerntagebuch und stellen so den hohen qualitativen Anspruch an diese Förderungsform sicher. Viele Familien verlassen sich tagtäglich auf Ihre professionelle und flexible Dienstleistung. Besonders für kleine Kinder bieten Sie ein hilfreiches und familiennahes Modell der Betreuung. Ich freue mich sehr, dass der Anteil der Eltern, die für ihre Kinder Tagesbetreuungsangebote in Anspruch nehmen, von Jahr zu Jahr steigt.

Ich möchte Ihnen für Ihre gute Arbeit danken und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und Freude in Ihrer verantwortungsvollen und für die Kinder und Eltern unserer Stadt so wichtigen Tätigkeit.

Sandra Scheeres
Senatorin für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin

12.04.2017
Bundeskabinett beschließt einen Gesetzentwurf zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen

Der Gesetzentwurf sieht Verbesserungen beim Kinderschutz, bei der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, die Stärkung der Pflegekinder und ihrer Familien sowie die inklusive Betreuung in Kitas vor.

Mit dem Gesetz will die Bundesregierung u.a. die Lebenssituation von Pflegekindern durch mehr Sicherheit, Stabilität und Kontinuität verbessern: „Mit der Reform des Kinder- und Jugendhilfegesetzes setzen wir da an: Wir stellen die Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt“, so Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. „Die Unterstützung der Pflegefamilien wird verbessert und die Arbeit mit den Herkunftseltern gestärkt. Außerdem erhält das Gericht die Möglichkeit, den dauerhaften Verbleib in der Pflegefamilie anzuordnen, wenn eine Verbesserung der Erziehungsverhältnisse in der Herkunftsfamilie weder erreicht wurde noch zu erwarten sind.“

Für jedes Kind bedeutet Trennungsangst emotionalen Stress. Gerade Pflegekinder, die meist hoch belastet in einer Pflegefamilie untergebracht werden, sind aber einem hohen Risiko von Beziehungsabbrüchen, Bindungsverlusten und Brüchen im Lebenslauf ausgesetzt.

„Kinder brauchen Sicherheit. Sie brauchen Verlässlichkeit und Stabilität. Jedes Kind muss wissen: Wo komme ich her? Wo gehöre ich hin und wo kann ich mich sicher und geschützt fühlen. Ich finde es kaum zu ertragen, wenn Pflegekinder zurück in ihre Herkunftsfamilien müssen und dort wiederholt schwere Gewalt erleben, und in manchen Einzelfällen – wir kennen alle die traurigen Geschichten – sogar sterben. Das darf nicht passieren“, sagt Manuela Schwesig.

Der Gesetzesentwurf wird jetzt dem Bundestag zum Beschluss vorgelegt und dann muss der Bundesrat noch zustimmen.

>>> Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 12.04.2017

>>> Gesetzentwurf vom 12.04.2017

>>> Synopse des DIJuF zum Regierungsentwurf

 

11.04.2017
TM
4. Tag der offenen Tür Kindertagespflege am 13. Mai 2017 in Berlin und Brandenburg

Die Berliner und Brandenburger Kindertagespflegepersonen und der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. veranstalten am Samstag, den 13. Mai 2017 den „4. Tag der offenen Tür in der Kindertagespflege“. Von 14:00 bis 18:00 Uhr sind alle Berliner und Brandenburger Tagesmütter und Tagesväter eingeladen, ihre Türen für Eltern und Interessierte zu öffnen.

Logo "guck an Kindertagespflege"

Kindertagespflegepersonen bietet sich an diesem Tag die Gelegenheit, die besonderen Vorzüge der Kindertagespflege vorzustellen. Es soll öffentlich gemacht werden, wie engagiert und professionell Kindertagespflegepersonen arbeiten: Bildungsprogramm, ständige Fortbildungen, Sprachlerntagebuch, Dokumentationen und Projekte, vielfältige Aktivitäten wie Musik, Turnen, Theater, Vernetzungen untereinander und mit Kitas.

Im vergangenen Jahr haben 46 Berliner und 8 Brandenburger Teilnehmer/-innen ihre Kindertagespflegestelle mit viel Spaß und Phantasie vorgestellt. Damit die Resonanz diesmal größer wird, sind alle Tagesmütter und Tagesväter recht herzlich eingeladen, die Möglichkeit zu nutzen, sich individuell vorzustellen und damit zum Erfolg der Veranstaltung beizutragen.

Für alle die mitmachen wollen:

Interessenten sollen sich bitte bei Regina Rathmann melden:
mail@tagesmutter-zehlendorf.de.

Die Adressen der Teilnehmer werden, nach Bezirken geordnet, auf der schon bestehenden Webseite veröffentlicht:
www.guck-an-kindertagespflege.de.

ACHTUNG: Wer im letzten Jahr schon dabei war und wieder mitmachen möchte, muss sich nicht noch einmal anmelden. Wer aber in diesem Jahr nicht teilnehmen kann, der melde sich bitte bei Regina Rathmann per Mail ab:
mail@tagesmutter-zehlendorf.de.

Werbematerial und alle weiteren Infos können über die jeweiligen Bezirkssprecherinnen angefordert werden (Verteilung beim Treffen der Überbezirklichen Leiterinnen-Gruppe der Kindertagespflege-Bezirksgruppen).

Die Öffnungszeit von 14:00 bis 18:00 Uhr am 13. Mai 2017 ist für alle verbindlich!

Wir freuen uns auf einen erfolgreichen 4. Tag der offenen Tür Kindertagespflege in Berlin und Brandenburg und wünschen allen viel Spaß.

17.01.2017
TM
Modell zur leistungsgerechten Vergütung in der Kindertagespflege

Der Bundesverband für Kindertagespflege hat mit Unterstützung einer Arbeitsgruppe und in- und externer Beratung ein Modell zur leistungsgerechten Vergütung von Kindertagespflegepersonen entwickelt.

„Ziel ist es, eine Diskussion über das aus Sicht des Bundesverbandes nach wie vor unzureichende Finanzierungssystem der Kindertagespflege auszulösen. Kindertagespflegepersonen müssen von ihrer Arbeit leben können“, sagte die Bundesvorsitzende Inge Losch-Engler.

Der Bundesverband sieht in dem Modell einen Weg, den unbestimmten Rechtsbegriff „leistungsgerecht“ durch konkrete Tätigkeitsmerkmale auszufüllen und damit auch mehr Rechtssicherheit zu schaffen.

>>> Weitere Informationen und Download der Broschüre

18.11.2016
„Der Malworkshop war cool und hat uns sehr viel Spaß gemacht!“

Eindrücke vom Malworkshop mit Pflegekindern und Freunden

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. veranstaltete in den Herbstferien 2016 einen Malworkshop für Pflegekinder und Freunde. Eine Förderung durch die Aktion Mensch wurde beantragt und für die Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren war die Teilnahme kostenlos. Das Besondere dieses Workshops war zum einen, dass die Kinder in „einem richtigen Atelier“ der Künstlerin Heike Bobusch waren und unter der Anleitung von Heike Bobusch Bilder zeichneten, malten oder sprühten. Zum andern konnten die Kinder es genießen, dies in einer kleinen Gruppe zu tun. Pro Tag konnten je 3 bis 4 Kinder/Teenager einer Altersgruppe eine intensive Kunstzeit erleben, d.h. für jedes teilnehmende Kind und jeden teilnehmenden Teenager umfasste der Workshop einen Tag. Insgesamt haben 19 Pflegekinder und Freunde teilgenommen.

Die Kinder und Teenager waren begeistert!

Neben der Malerin Heike Bobusch kümmerte sich jeden Tag auch Nicole Graap (Praktikantin bei Familien für Kinder gGmbH) um das Wohl der Kinder und Volker Wartmann hielt das kreative Wirken im Foto fest.

>>> Fotografische Impressionen

04.11.2016
TM
Das Fortbildungsprogramm der Familien für Kinder gGmbH für die Kindertagespflege 2017 ist jetzt online

„Man bleibt jung, solange man noch lernen,
neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.“
Marie von Ebner-Eschenbach

In diesem Sinne bieten wir Ihnen für das Jahr 2017 wieder vielfältige Fortbildungen und laden Sie ein, Seminare und Veranstaltungen für die Kindertagespflege zu besuchen, die Ihre Tätigkeit bereichern, Ihren Horizont erweitern und neue Impulse geben für Ihre Arbeit mit den Jüngsten.

Auch in diesem Jahr gibt es eine große Auswahl an Veranstaltungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Kindertagespflegepersonen zugeschnitten sind. Neben Klassikern zur Zusammenarbeit mit Eltern, Pädagogik und pädagogischen Angeboten, freuen wir uns, Ihnen auch eine Reihe „neuer“ Veranstaltungen ankündigen zu können, die aktuelle Themen und Wünsche unserer Teilnehmer/-innen aufgreifen.

Sie finden eine Auswahl an Veranstaltungen zum Themenfeld „Stress und Entspannung“, weil wir wissen, dass Sie als Kindertagespflegeperson mit hohen psychischen und physischen Anforderungen konfrontiert sind und selten dann eine Pause machen können, wenn Sie die gerade bräuchten. Wir wünschen Ihnen, dass Sie im Alltag einen Weg finden, trotzdem mal abzuschalten und möchten Ihnen deshalb Veranstaltungen wie z.B. „Qigong“, „Kinesiologie“ oder „Stressmanagement“ ans Herz legen. Achten Sie auf sich – auch wenn Sie auf Andere achten müssen!

Die Ernährung der Kinder ist für Eltern in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Viele Eltern bemühen sich, in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder, komplett auf Zucker zu verzichten und erwarten das auch in der Kindertagespflege. Immer mehr Kinder werden vegetarisch, einige sogar vegan ernährt – und das stellt so mache Kindertagespflegeperson vor große Herausforderungen. Der Besuch von Seminaren wie „Voll verzuckert“, „Vegetarische Ernährung für Kleinkinder“ und „Wir entdecken die Welt der Lebensmittel mit all ihrer Vielfalt“ bieten Ihnen die Möglichkeit, Anregungen und Informationen zu sammeln, um den Ansprüchen der Eltern gerecht zu werden – oder fundiert eine andere Haltung zu vertreten.

Ein besonderes Anliegen war es uns, Ihnen eine Veranstaltung zum Thema „Kinder mit Fluchthintergrund in der Kindertagespflege“ anbieten zu können. Einzelne Tagesmütter und Tagesväter haben bereits Kinder aufgenommen, deren Familien aus ihren Heimatländern geflüchtet sind. Obwohl die Schicksale der Familien sehr individuell sind und von den Kindern unterschiedlich verarbeitet werden, spielt das Wissen um kulturelle Unterschiede und um die Lebensumstände, die eine Flucht mit sich bringt, in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Je besser kulturelle Unterschiede verstanden werden, desto größer sind das Verständnis und die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern und Kindern. „Vielfalt“ wird dann gelebte Realität in der Kindertagespflege und für alle Beteiligten zur Bereicherung des Alltags!

Sollten Ihnen Themen einfallen, zu denen Sie Seminare vermissen, treten Sie mit Ihren Wünschen an uns heran. Wir freuen uns immer über neue Anregungen und bemühen uns, diese zu berücksichtigen.

Das gesamte Fortbildungsprogramm finden Sie online unter www.fortbildungszentrum-berlin.de. Hier können Sie sich zu den Kursen anmelden und einsehen, ob ausgebuchte Kurse erneut angeboten werden oder weitere Veranstaltungen in das Programm aufgenommen wurden. Selbstverständlich bemühen wir uns, aktuelle Themen möglichst zeitnah aufzunehmen.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und heißen Sie in unseren Seminaren herzlich willkommen!

Ihr Team von Familien für Kinder

>>> Zu den Fortbildungen Kindertagespflege 2017 mit Online-Anmeldung

20.10.2016
TM
Petition: Gesetzliche Regelungen zur Kindertagespflege den heutigen Bedürfnissen der Kinder, deren Familien und der Kindertagespflegepersonen anpassen

Beim Deutschen Bundestag wurde jetzt eine Petition „Kinder- und Jugendhilfe - Novellierung des Achten Buches Sozialgesetzbuch zur Kindertagespflege“ eingereicht:

„Der Deutsche Bundestag möge beschließen, das SGB VIII hinsichtlich der Kindertagespflege zu novellieren und den heutigen Bedürfnissen der Kindertagespflegepersonen, der Kinder und deren Familien anzupassen: Hierfür ist es erforderlich, Mindeststandards in Bezug auf Ausbildung, Bezahlung und Rahmenbedingungen festzulegen, die die Gleichstellung gegenüber den Kitas berücksichtigt. Wir fordern die Anerkennung als Beruf und eine leistungsgerechte Vergütung, die existenzsichernd ist.“

Die Petition können Sie hier unterstützen und mitzeichnen:

>>> https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/

13.10.2016
TM
Landesfachtag Vertretungsmodelle in der Kindertagespflege in Brandenburg am 12. November 2016

Im Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg findet am 12. November 2016 zum Thema "Gut vertreten?! Vertretungsmodelle in der Kindertagespflege in Brandenburg gemeinsam mit den Jugendhilfeträgern entwickeln" ein Landesfachtag statt.

Der Landesfachtag will verschiedene Best Practice Beispiele für Vertretungsregelungen aus Brandenburg und anderen Bundesländern vorstellen und Anregungen geben, wie die Vertretungsmodelle weiterentwickelt werden können.

Die Veranstaltung richtet sich an Tagespflegepersonen, Mitarbeiter/-innen von Jugendämtern und Praxisberater/-innen. Ein Beitrag für die Teilnehmer/-innen wird nicht erhoben.

>>> Weitere Informationen mit Hinweisen zur Anmeldung

28.09.2016
TM
Petition: Kindertagespflege ist kein Hobby!

Eine Kindertagespflegeperson aus Hamburg hat mit zwei weiteren KollegInnen aus dem Bundesgebiet eine Petition ins Leben gerufen. Hintergrund ist: „Das SGB VIII wird zur Zeit überarbeitet, ein erster Referentenentwurf liegt bereits vor. Für die Kindertagespflege gibt es keine nennenswerten Änderungen. Wir möchten bundesweit jedoch die Kindertagespflege in ihren Rechten und ihrem Ansehen stärken. Dieses kann nur erreicht werden, in dem es auch in dem SGB VIII Änderungen geben wird.“

Die Petition will dazu beitragen, die Kindertagespflege auf den Weg zu bringen, endlich beruflich anerkannt und wertschätzend vergütet zu werden.

>>> Hier geht es zur Petition auf www.change.org

19.09.2016
Mal- und Zeichenworkshop für 5- bis 15-jährige Pflegekinder und Freunde in den Herbstferien vom 24.10. bis 27.10.2016

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e. V. bietet Berliner Pflegekindern in den Herbstferien die Gelegenheit, mit einer erfahrenen Malerin sowie mittels unterschiedlicher Techniken und Materialien Bilder zu gestalten.

An dem Workshop „Die Welt, in der ich lebe“ können 5- bis 15-jährige Kinder und Jugendliche teilnehmen.

Bild zum Mal-Workshop 2016

Im Mittelpunkt stehen die Kinder und ihr Leben:

  • Was macht dich besonders?
  • Was liebst du?
  • Was geht dir auf die Nerven?
  •  

Die bildende Künstlerin Heike Bobusch hilft ihnen, tolle Kunstwerke zu gestalten und wird ihnen zeigen, wie viel Spaß es macht, sich mit Farben auszudrücken.

Pro Tag können je 3 Kinder/Teenager einer Altersgruppe eine intensive Kunstzeit erleben, d.h. für jedes teilnehmende Kind und jeden teilnehmenden Teenager wird der Workshop einen Tag umfassen.

Ablauf: › Start 10:00 › 12:00 Mittag › Ende gegen 15:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldeschluss: 17.10.2016

Veranstaltungsort:
Atelier der Künstlerin
"Goerzwerke"
Goerzallee 299, 14167 Berlin-Zehlendorf
Bus X11, M11, M85, 112, 184, 188, 285 - Haltestelle: Alsterweg

Info und Anmeldung unter:
Tel: 030 / 21 00 21 0
E-Mail: info@arbeitskreis-pflegekinder.de
www.arbeitskreis-pflegekinder.de

>>> Info-Blatt zum Mal-Workshop

14.09.2016
Modellprojekt zur mobilen Kinderbetreuung im Haushalt der Eltern

Die Familiensenatorin Sandra Scheeres stellte am 14. September 2016 das innovative, berlinweite Modellprojekt MoKiS vor. Mit dem Angebot eines neuen, Mobilen Kinderbetreuungsservices (MoKiS) will der Senat Eltern und Alleinerziehenden mit außergewöhnlichen Arbeitszeiten ermöglichen, ihren Jobs nachgehen zu können.

MoKiS-Präsentation
Die Familiensenatorin Sandra Scheeres und proFam-Geschäftsführer Peter Heinßen mit den MoKiS-Mitarbeiterinnen bei der Präsentation und der Freischaltung des Internetportals: www.mokis.berlin (Foto: Detlev Schilke)

Viele Eltern und vor allem Alleinerziehende mit außergewöhnlichen Arbeitszeiten haben Probleme bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, weil sie für diese ungewöhnlichen Arbeitszeiten keine Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder finden. Denn frühmorgens, spätabends und am Wochenende haben Kitas und Horte in der Regel nicht geöffnet.

Das Konzept funktioniert wie folgt: Wenn die Eltern früh morgens arbeiten gehen, kommt eine Betreuerin oder ein Betreuer zu ihnen nach Hause, weckt die Kinder, macht ihnen Frühstück und bringt sie danach in die Kita. Müssen die Eltern spät abends arbeiten, holt die Betreuerin oder der Betreuer die Kinder von der Kita ab und versorgt sie, bis die Eltern nach Hause kommen. Am Wochenende kommen die Betreuungspersonen in den Haushalt und kümmern sich, während die Eltern arbeiten, um die Kinder.

Für diese Aufgabe werden kinderfreundliche Menschen ab 18 Jahren gesucht, beispielsweise Studierende, Seniorinnen und Senioren, Hausfrauen und Hausmänner, Minijobberinnen und Minijobber, die Zeit und Spaß daran haben, Kinder außerhalb der Regelöffnungszeiten von Kita und Hort zu betreuen. Die Vergütung der Betreuerinnen und Betreuer erfolgt über die Jugendämter des Bezirks, in dem die Kinder leben. Für die Koordination, Vermittlung und Akquise der Betreuerinnen und Betreuer sind Mitarbeiterinnen der proFam gGmbH zuständig.

Weitere Informationen unter: www.mokis.berlin

Logo MoKiS

proFam gGmbH, Stresemannstr. 78, 10963 Berlin
Tel: 030 / 26 10 31 20, info@mokis.berlin

21.07.2016
TM
Zahl der Kinder unter 3 Jahren in Kindertagesbetreuung auf 721.000 gestiegen

Zum 1. März 2016 wurden bundesweit 721.000 Kinder unter 3 Jahren in einer Kindertageseinrichtung oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren dies 26.000 Kinder beziehungsweise 3,7% mehr als im Vorjahr. Der Anstieg fiel damit weniger stark aus als im Vorjahr (2015: +32.500 beziehungsweise +4,9%).

Seit dem 1. August 2013 gibt es für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen bundesweiten Rechtsanspruch auf einen öffentlich geförderten Betreuungsplatz. Bei den hier veröffentlichten Daten wird die Inanspruchnahme der Kindertagesbetreuung gemessen. Dabei werden nur tatsächlich betreute Kinder berücksichtigt.

In Bremen (+7,0%) nahm die Anzahl der betreuten Kleinkinder gegenüber dem Vorjahr am stärksten zu, in Sachsen-Anhalt (+1,7 %) war der Zuwachs am geringsten. Dabei ist zu beachten, dass in den ostdeutschen Flächenländern bereits hohe Betreuungszahlen erreicht wurden. Die Steigerungen fallen dort dementsprechend nur noch gering aus.

Die Mehrzahl der Eltern von Kindern unter 3 Jahren nutzten die Tagesbetreuung in Einrichtungen (85,1%). Mit einem Anteil von bundesweit 14,9% spielte die Kindertagespflege bei einer Tagespflegemutter oder einem -vater nach wie vor eine deutlich geringere Rolle.

Im März 2016 gab es bundesweit 54.823 Einrichtungen sowie 43.489 Tagespflegemütter und -väter. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Kindertageseinrichtungen (+ 0,5%) geringfügig an, während die Zahl der Kindertagespflegepersonen um 1,4% abnahm.

In Berlin gab es zum 1. März 2016 für Kinder unter 3 Jahren 2.416 Einrichtungen und 1.589 Tagespflegepersonen. Insgesamt wurden 50.625 Berliner Kinder unter 3 Jahren betreut (Veränderung gegenüber dem Vorjahr +3,5%), davon 46.331 in Kindertageseinrichtungen und 4.294 in öffentlich geförderter Kindertagespflege (darüber hinaus wurden in der Kindertagespflege 1.386 Kinder im Alter von 3 bis unter 6 Jahren und 344 Kinder im Alter von 6 bis unter 14 Jahren betreut).

Quelle: Pressemitteilung und Statistiken des Statistischen Bundesamts vom 21.07.2016

>>> Weitere Informationen unter www.destatis.de

19.07.2016
Ehrenamtliche für Flüchtlingspatenschaften gesucht

Familien für Kinder hat ein neues Projekt gestartet:
"1zu1 Für FlüchtlingsKinder".

Hier werden Patenschaften vermittelt zwischen Ehrenamtlichen und Flüchtlingskindern, die gemeinsam mit ihren Familien in einem Heim in Marienfelde wohnen.

Das Patenschaftsprojekt "1zu1 Für FlüchtlingsKinder" sucht ab sofort Ehrenamtliche, die Zeit und Lust haben, sich im Rahmen einer Patenschaft für ein Flüchtlingskind oder einen Jugendlichen zu engagieren.

Vielleicht haben Sie Interesse, oder Sie kennen jemanden, für die/den das Angebot in Frage kommt, dann würden wir uns sehr freuen, wenn Sie das beigefügte Infoblatt weitergeben.

>>> Info-Blatt "1zu1 Für FlüchtlingsKinder"

Kontakt:
Jutta Ringel
E-Mail: ringel@patenkinder-berlin.de
Tel.: 030 / 21 00 21 28

08.07.2016
TM
3. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege

Rückblick

Am 28. Mai 2016 richteten der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. und die Berliner Kindertagespflegepersonen zum dritten Mal den Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege aus. 46 Berliner und 8 Brandenburger Kindertagespflegestellen öffneten ihre Türen für Eltern, Kinder und andere Interessierte. Wenn sich die Ausrichter auch eine höhere Beteiligung der Berliner Kindertagespflegestellen gewünscht hätten, so war die Resonanz auf den Tag doch sehr positiv. Besonders erfreulich war die erstmalige Beteiligung der Brandenburger Tagesmütter und Tagesväter. Auch im nächsten Jahr wird Brandenburg wieder dabei sein.

>>> Weiterlesen mit Fotos

26.04.2016
TM
Bundesweite Befragung von Kindertagespflegepersonen zu Ausbau und Qualität in der Kindertagesbetreuung

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt aktuell eine Befragung unter Kindertagespflegepersonen durch. Mit der bundesweiten Befragung von Tagespflegepersonen wird eine gute und solide Datenbasis zur Abbildung des quantitativen und qualitativen Ausbaustandes in der Kindertagespflege in Deutschland geschaffen. Die Ergebnisse fließen ein in politische Entscheidungsprozesse und leisten einen Beitrag zum Ausbau der Kindertagespflege. Dies ist besonders wichtig, um mittel- bis langfristig gleiche Rahmenbedingungen in den Bundesländern für die Kindertagespflege zu erreichen.

Wir bitten daher alle Tagespflegepersonen, sich möglichst bis zum 04. Mai 2016 an der Befragung zu beteiligen.
Sie gelangen über folgenden Link zur Befragung:

>>> www.fruehe-chancen.de/tagespflege2016

Selbstverständlich ist die Teilnahme an der Befragung freiwillig. Alle Ihre Angaben werden anonym behandelt, d.h. alle Antworten werden ohne Namen und Adresse ausgewertet. Damit ist sichergestellt, dass Ihre Angaben nicht mit Ihrer Person in Verbindung gebracht werden können. Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben.

Wenn Sie während der Bearbeitung des Fragebogens Unterstützung benötigen, wenden Sie sich gerne an Herrn Patrick Fischer von Ramboll Management Consulting. Sie erreichen ihn telefonisch unter (030) 30 20 20-253 (Mo–Fr 10–12 Uhr) oder per E-Mail unter fruehe-chancen@ramboll.com.

Wir bitten Sie herzlich darum, das Vorhaben zu unterstützen und durch die Beantwortung des Fragebogens Ihre Erfahrungen einzubringen.

>>> Weitere Informationen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

>>> Weitere Informationen des Bundesverbandes Kindertagespflege

04.04.2016
Einladung zum Seminar: Emotionale Bildung im Lehrauftrag - der Schlüssel zu Freiheit und Selbstbestimmung

„Bildung des Geistes ohne Bildung des Herzens ist keine Bildung“ Aristoteles

Am 15. April 2016 veranstaltet die Friedrich-Naumann-Stiftung ein Seminar zur frühkindlichen Bildung, inneren Freiheit und zu einer modernen Bildungskultur.

Innere Freiheit und die Fähigkeit, sich zu einer starken Persönlichkeit zu entwickeln und eigene Entscheidungen zu treffen, ist stark mit unseren Emotionen und Gefühlen verbunden. Diese sind wiederum geprägt von unserer primären und sekundären Sozialisation. Wir wiederholen die Rollen unserer Eltern und Lehrer oder verhalten uns gemäß den gesellschaftlichen Erwartungen. Die emotionale Bildung, die zu innerer Freiheit führt, muss auf den unterschiedlichen Stufen des Bildungs- und Ausbildungssystem altersgerecht eingeübt werden.

Ziel des Seminars ist es, die gegenwärtige Debatte in der Bildung von den ersten Lebensjahren bis zur Mittelschule um ihre emotionale Komponente zu erweitern und dadurch zu einem ganzheitlichen Verständnis von Bildung jenseits der Vermittlung von Fachwissen zu gelangen. Chancengerechtigkeit und die Integration von innerer und äußerer Freiheit werden so von klein auf eingeübt und gelebt.

Am 15. April 2016 von 16:30 bis 21:30 Uhr im Einstein Forum, Potsdam

>>> Weitere Informationen mit Anmeldeformular

17.02.2016
TM
Das Berufsspektrum von Jungen erweitern beim 6. Boys’Day

Am 28. April 2016 findet in Berlin der 6. Boys’Day (Jungen-Zukunftstag) statt.
Die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen lädt alle Kindertagespflegestellen ein, die Türen ihrer Kindertagespflegestelle speziell für interessierte Schüler zu öffnen, damit sich die Jungen ein Bild von der Kindertagespflegetätigkeit machen können und die Kindertagespflege als eine Berufsmöglichkeit auch für Männer kennenlernen.

Weitere Informationen finden sie hier:
>>> Einladung an Kindertagespflegepersonen zum 6. Boys’Day

05.11.2015
TM
Fortbildungsprogramm zur Kindertagesbetreuung 2016

Liebe Tagesmütter und Tagesväter, liebe Pädagoginnen und Pädagogen,

wir freuen uns, Ihnen unser Fortbildungsprogramm für das Jahr 2016 präsentieren zu können. Es wurde jetzt auf der Webseite des Fortbildungszentrums veröffentlicht.

Für die Kurse ab 01.01.2016 gibt es eine Veränderung: Familien für Kinder ist jetzt Veranstalter der Fortbildungen, nicht mehr proFam! Ab 01.01.2016 finden Sie für die Kindertagespflege alles unter einem Dach vereint, im Fortbildungszentrum von Familien für Kinder. Neben den Fortbildungsseminaren gehören zu unseren Angeboten auch die Grundqualifizierung für die Kindertagespflege, kompakte Aufbaukurse für das Berliner Aufbauzertifikat und einiges mehr.

Fortbildungsprogramm Kindertagespflege 2016Bitte beachten Sie die veränderte Kontoverbindung. Da der Kontoinhaber nun Familien für Kinder heißt, müssen wir Sie bitten, uns erneut ein SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen.

Mehr ändert sich für Sie nicht! Auch weiterhin werden unsere erfahrenen Dozentinnen mit viel Spaß an der Arbeit spannende Themen, speziell auf die Kindertagespflege zugeschnitten, anbieten.

Neben altbewährten Themen, bieten wir auch in diesem Jahr einige ganz neue Inhalte an, die hoffentlich auf Ihr Interesse stoßen. So können musisch Interessierte sich zu einer Musikgruppe zusammentun und diejenigen unter Ihnen, die den ganzen Tag Warum-Fragen beantworten, können lernen, ihre Stimme fit zu halten, um nur zwei Beispiele herauszugreifen.

„Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes“ (Cornelius Gurlitt). In diesem Sinne möchten wir Sie auch 2016 mit unseren Seminaren dabei unterstützen, Ihre vielfältige Aufgabe reflektiert, kreativ und motiviert meistern zu können.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und heißen Sie in unseren Seminaren herzlich willkommen!

Ihr Team von
Familien für Kinder

>>> Zum Fortbildungsprogramm Kindertagesbetreuung 2016

20.10.2015
TM
2. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege

Im vergangenen Jahr wurde der Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege durch den Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. und Berliner Tagespflegepersonen ins Leben gerufen. Weil das ein großer Erfolg war und der Anfang sein sollte für weitere geöffnete Türen in der Berliner Kindertagespflege, haben Berliner Tagespflegepersonen am 19. September 2015 den 2. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege mit dem Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. durchgeführt. Er stand unter der Schirmherrschaft der Jugend- und Familiensenatorin Frau Sandra Scheeres und wurde durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft gefördert.
Ihr Grußwort kann man nachlesen unter www.guck-an-kindertagespflege.de.

Auch dieses Jahr nahmen fast 70 Tagespflegestellen in fast allen Bezirken der Stadt teil. Über die Seite www.guck-an-kindertagespflege.de konnte man alle teilnehmenden Tagespflegestellen in den Bezirken finden.

Es kamen gezielte und auch zufällige Besucher, die durch Plakate und Luftballons aufmerksam wurden, Interessierte, Vertreter der Jugendämter, Vertreter der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und auch schon durch Kindertagespflegepersonen betreute Familien in die jeweiligen Tagespflegestellen. Dies war ein ganz besonderer Tag für die teilnehmenden Tagespflegepersonen, die liebevoll und engagiert ihre Pflegestelle der Öffentlichkeit präsentiert haben.

Evelyn Kubsch (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft des Landes Berlin), Gerlinde Manns (Tagesmutter), Sigrid Klebba (Staatssekretärin für Jugend und Familie) und Petra Schrödel (Vorsitzende des Arbeitskreises zur Förderung von Pflegekindern e.V.), v.l.n.r.

Wie auch schon im vergangenen Jahr besuchten Frau Staatssekretärin Klebba, Frau Kubsch von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und Frau Schrödel, die Vorsitzende des Arbeitskreises zur Förderung von Pflegekindern e.V. zwei Tagespflegestellen. Dieses Jahr lagen sie beide im Bezirk Mitte. Eine Tagespflegeperson arbeitet im Ortsteil Moabit und die Andere im Ortsteil Alt-Mitte. Dort betreuen sie in ihren eigenen Wohnungen 3 Tageskinder, bzw. 5 Tageskinder.

Die drei Besucherinnen fanden die Tagesmütter auf Anhieb so sympathisch und verbrachten deshalb auch ganz viel Zeit in den Pflegestellen, u. a. in der Küche bei Kaffee und Kuchen.

Kerstin Karg (Tagesmutter), Sigrid Klebba (Staatssekretärin für Jugend und Familie) und Evelyn Kubsch (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft des Landes Berlin)

Eine Verbundtagespflegestelle in Mitte nahe Kreuzberg bekam auch Besuch vom Bundesverband für Kindertagespflege, der an diesem Samstag eine Tagung hier in Berlin veranstaltete. Es war sehr erfreulich, dass sich dadurch eine Berliner Kindertagespflegeperson in ihrer Pflegestelle präsentieren konnte und persönlich für Fragen aus der Berliner Kindertagespflege zu Verfügung stand.

Edda Gerstner (1. Pers. v.r., stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises zur Förderung von Pflegekindern e.V.), Heiko Krause (4. Pers. v.l., Geschäftsführer des Bundesverbandes Kindertagespflege) und Teilnehmer der Kindertagespflege-Tagung vor der Kindertagespflegestelle von Uschi Lehmann (2. Pers. v.r.) und Caroline Arndt (3. Pers. v.r.)

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen, die an der Organisation und Durchführung beteiligt waren.

Wir würden uns freuen, wenn wir auch 2016 den nächsten Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege gemeinsam mit vielen Beteiligten durchführen können.

30.09.2015
TM
„Was erwarten Eltern von guter Kinderbetreuung?“

Veranstaltung im „Pfefferwerk“ am Samstag, 17. Oktober 2015
von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Der Bundesverband für Kindertagespflege und die Friedrich-Naumann-Stiftung laden am 17. Oktober 2015 von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr zu einer gemeinsamen Veranstaltung ins „Pfefferwerk“ nach Berlin ein. Vor dem Hintergrund der Diskussion um eine bessere Qualität der Kinderbetreuung wollen die Organisatoren die Erwartungen der Eltern in den Blick nehmen. Dabei werden die Referentinnen pädagogische, personelle und räumliche Qualitätskriterien darstellen und insbesondere die Perspektiven der Teilnehmer/-innen aufnehmen. In einer Diskussionsrunde geht es dann aber auch darum, wie die Qualitätskriterien in der „realen Welt“ umgesetzt werden können.

Wer dabei sein möchte, meldet sich bitte direkt mit dem Rückmeldebogen bei der Friedrich-Naumann-Stiftung an. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 5,00 Euro. Das Mittagessen ist im Teilnehmerbeitrag enthalten.

>>> Flyer mit Anmeldung bis zum 10. Oktober 2015

29.09.2015
TM
Startschuss für das neue Bundesprogramm Kindertagespflege

Viele Familien wünschen sich ein familiennahes Betreuungsangebot, das sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert und sich möglichst flexibel an den Erfordernissen des Familienalltags ausrichten lässt. Genau das kann die Kindertagespflege bieten: Tagesmütter und Tagesväter unterstützen Kinder ganz individuell in ihrer Entwicklung und helfen Eltern, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Mittlerweile nutzen rund 150.000 Kinder unter drei Jahren dieses Angebot.

Unter dem Motto "Weil die Kleinsten große Nähe brauchen" fand am 25.09.2015 die Auftaktveranstaltung zum "Bundesprogramm Kindertagespflege" statt: Ab Januar 2016 werden ca. 30 Modellstandorte über drei Jahre mit insgesamt 21 Mio. Euro gefördert. Im Mittelpunkt dieser Förderung steht das neue Qualifizierungskonzept für die Kindertagespflege.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig betonte: "Für mich ist Kindertagespflege ein fester Bestandteil von Kinderbetreuung und damit ein fester Bestandteil frühkindlicher Bildung. Kindertagespflege ist wichtig für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In meiner Qualitätsinitiative für die Kinderbetreuung spielt die Kindertagespflege deswegen eine wichtige Rolle. Kindertagespflege bringt in die Infrastruktur der Kinderbetreuung etwas Besonderes ein: flexible Betreuungszeiten, individuelle Betreuung in kleinen Gruppen und eine familiäre Atmosphäre. Das schätzen die Eltern sehr."

Im Auftrag des Bundesfamilienministeriums wurde vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) ein neues Qualifizierungskonzept für die Kindertagespflege, das "Kompetenzorientierte Qualifizierungshandbuch Kindertagespflege (QHB)" entwickelt. Im Rahmen des neuen "Bundesprogramms Kindertagespflege" werden Kommunen gefördert, die dieses neue Qualifizierungshandbuch anwenden. Sie erhalten einen finanziellen Zuschuss für die Durchführung der Kurse. Zusätzlich können sie weitere Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung finanzieren lassen, wie: Festanstellungsmodelle und Inklusion in der Kindertagespflege, Weiterqualifizierung von Kindertagespflegepersonen und Fachberatung.

Weitere Informationen unter:
>>> www.fruehe-chancen.de/interessenbekundung-kindertagespflege

17.09.2015
TM
Einladung zum 2. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege: Guck an Kindertagespflege!

Samstag, 19. September 2015 von 14:00 bis 18:00 Uhr

Nach dem großen Erfolg des 1. Tages der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege im Mai 2014 veranstalten die Berliner Tagesmütter, Tagesväter und der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. am Samstag, dem 19. September 2015 den 2. Tag der offenen Tür. Schirmherrin ist Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft des Landes Berlin.

Zwischen 14:00 und 18:00 Uhr öffnen Berliner Kindertagespflegestellen ihre Türen für die Berliner Bevölkerung. Interessierte Eltern von kleinen Kindern können sich den ganzen Nachmittag vor Ort ein eigenes Bild von dem flexiblen und professionellen Betreuungsangebot in einer Kindertagespflegestelle machen: Kleine Gruppen, qualifizierte pädagogische Fachkräfte, Betreuung nach dem Berliner Bildungsprogramm, familiennah und flexibel. Die qualifizierten Tagesmütter und Tagesväter stehen Eltern und Kindern für sämtliche Fragen zur Verfügung.

Eine Adressenliste der teilnehmenden Kindertagespflegestellen finden Interessierte im Internet unter www.guck-an-kindertagespflege.de

Zur Internetseite: www.guck-an-kindertagespflege.de

08.09.2015
Zwei Zusatzaufführungen des Theaterstücks mit Berliner Pflegekindern

Nach den erfolgreichen, ausverkauften Aufführungen des Theaterstücks: "23 PFLEGEKINDER RAUBEN DIR DEN SCHLAF! - Das Ensemble steht dem Titel kritisch gegenüber" im Mai, Juni und Juli gibt es im Oktober noch zwei Zusatzvorstellungen: am 13. und 14. Oktober 2015 in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

07.09.2015
Letzte Klappe beim dritten Kurzfilm-Workshop mit Berliner Pflegekindern & Freunden

Vom 10. - 21.8.2015 veranstaltete der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. in den Räumen der Contra-Medienwerkstatt in Berlin-Schöneberg den dritten Kurzfilm-Workshop mit Berliner Pflegekindern - diesmal unter dem Motto "Respekt". Trotz hochsommerlicher Temperaturen entwickelten und drehten 9 Berliner Pflegekinder & Freunde mit witzigen und guten Einfällen zum Thema Mobbing eine fiktive Kurzgeschichte. In Interviews mit einer Juristin und einem Sozialpädagogen nutzten sie die Gelegenheit, aus ihrer Sicht interessante Fragen zu stellen. Sie lernten einen Hip-Hop-Song und agierten vor und hinter der Kamera bei zwei Außendrehs, um Bilder für ein Musikvideo zu kreieren.

Nach den vorausgegangenen Workshops "Bleib wie du bist" und "Nur im Doppelpack", ging es nun um die Erfahrungen der Jugendlichen mit ihrer Umgebung. Geleitet wurde der Workshop wiederum von Sigrun Schnarrenberger und Robin Bodenhaupt, Assistent war Clemens A. Ida, Gesangscoach Juric T. Bussat.

Ein Trailer ist wieder geplant, der auf der Homepage des Arbeitskreises zur Förderung von Pflegekindern e.V. veröffentlicht wird:
www.arbeitskreis-pflegekinder.de.

06.09.2015
15. Berliner Pflegefamilientag am 13. September 2015

Der Berliner Pflegefamilientag findet in die­sem Jahr in Reinickendorf statt: Alte Fasa­nerie – Familienfarm Lübars. Unter dem Motto: „Bauern­hof – Spiel und Spaß“ gibt es wieder viel zu entdecken:

  • Pflegekinder-Rallye
  • Hüpfburg
  • Viele Tiere haben auf der Fami­lienfarm ihr Zuhause und man kann viel über sie erfahren:
    Welche Geräusche machen Schafe? Wie viele Eier legt ein Huhn? Ist eine Kuh schwarz, weiß oder braun?
  • Und da wächst auch allerhand Leckeres und Gesundes. Im Spät­sommer ist die Haupternte­zeit und man kann dabei zu­se­hen, was ge­erntet wird.
  • Die verschiedenen Werkstätten zeigen alte Handwerkstechnicken: Wie sieht ein richtiger Ofen zum Brot backen aus? Kommt grüne Wolle von grünen Scha­fen?
  • Toben, Buddeln, Rutschen auf dem gro­ßen Erlebnisspielplatz
  • Stände der Pflegekinderdienste mit gro­ßem Bastel-, Spiel- und Sportprogramm zum Mitmachen und Spaß haben
  • Zur Stärkung werden alle Pflegefamilien zu einem kostenlosen Imbiss und Ge­tränk eingeladen.

Schirmherr des 15. Berliner Pflegefamilientages ist Andreas Höhne, Stell­vertretender Be­zirksbürgermeister und Leiter der Abteilung Ju­gend, Familie und Soziales, Reinicken­dorf.

Die Jugendämter und freien Träger freuen sich auf einen gemeinsa­men Tag mit allen Berliner Pflegefamilien.

Wann: Sonntag, 13. September 2015 von 11:00 bis 16:00 Uhr

Wo: Alte Fasanerie – Familienfarm Lübars, Alte Fasanerie 10, 13469 Berlin

Weitere Informationen unter: www.pflegefamilientag-berlin.de

Zur Internetseite: Berliner Pflegefamilientag 2015

17.06.2015
TM
Verlängerung der Sonderregelung zur Einstufung der selbstständig tätigen Kindertagespflegepersonen in der Krankenversicherung beschlossen!

Der Deutsche Bundestag hat am 11. Juni 2015 das Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (Versorgungsstärkungsgesetz) verabschiedet.

Darin enthalten ist auch die Verlängerung der Sonderregelung des § 10 SGB V zur Einstufung der selbstständig tätigen Kindertagespflegepersonen. Tagesmütter und Tagesväter, die bis zu fünf gleichzeitig anwesende, fremde Kinder betreuen, sind demnach regelmäßig nicht als hauptberuflich sondern als nebenberuflich Selbstständige einzustufen. Diese Sonderregelung sollte Ende 2015 wegfallen. Durch die Gesetzesänderung gilt die Sonderregelung nun bis zum 31. Dezember 2018.

12.06.2015
TM
2. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege am 19.9.2015

Die Vorbereitungen für den 2. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege am 19.9.2015 laufen bereits auf Hochtouren. Die Schirmherrschaft hat auch in diesem Jahr die Jugendsenatorin Sandra Scheeres übernommen. Flyer, Plakat und Banner sind gedruckt und stehen auch zum Download bereit. Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr wieder viele Berliner Tagesmütter und Tagesväter ihre Tagespflegestellen öffnen werden und zahlreiche Eltern und interessierte Berliner diese besuchen.

>>> Weitere Informationen und Downloads

12.06.2015
TM
Veränderte Ausführungsvorschriften zur Kindertagespflege in Berlin

Seit dem 01.06.2015 gelten in Berlin für den Bereich der Kindertagespflege veränderte Ausführungsvorschriften.

Hier einige Änderungen, die seit dem 01.06.2015 Gültigkeit haben:

  • Bei Einwilligung der Eltern wird die Sprachdokumentation an die zuständige Grundschule des Kindes weitergegeben. Tagespflegepersonen geben die Lerndokumentation an ihr zuständiges Jugendamt.
    AV KTP II. 5 (2m) und IV. 9 (12)
  • Im Rahmen der Eignungsprüfung für die Kindertagespflege kann das Standortjugendamt auch eine Anfrage beim RSD machen. AV KTP III. 6 (1)
  • Tagespflegestellen müssen mit Rauchmeldern ausgestattet werden.
    AV KTP III. 6 (6)
  • Tagespflegepersonen müssen bereit sein, täglich mit den Kindern an die frische Luft zu gehen. AV KTP III. 6 (7k)
  • Tagespflegepersonen müssen dem Jugendamt Änderungen in der Familiensituation, Umzug, bzw. die Anschaffung von Haustieren melden.
    AV KTP IV. 9 (3)
  • In Verbundpflegestellen kann bei kurzen, nicht planbaren Ausfallzeiten einer Kindertagespflegeperson nach Absprache mit dem Jugendamt für 1 – 3 Tage ohne Vertretung und entsprechende Finanzierung gearbeitet werden.
    AV KTP IV. 9 (7)
  • Wer ergänzende Kindertagespflege anbietet, muss zukünftig das Kurzmodul „Kindertagespflege Basics“ nachweisen.
    AV KTP IV. 10 (5)
      

Die für die ergänzende Kindertagespflege vorgeschriebene Qualifizierung „Kindertagespflege Basics“ wird auch von FAMILIEN FÜR KINDER angeboten. Bitte nehmen Sie bei Interesse Kontakt mit FAMILIEN FÜR KINDER auf.

Ab 1.1.2016 treten weitere Veränderungen in Kraft, dann erhalten Tagespflegepersonen mehr Geld für Ihre Förderleistung und auch die Sachkostenpauschale wird erhöht.

Im Folgenden finden Sie die veränderten Ausführungsvorschriften. Zur besseren Lesbarkeit wurden diese mit einer Rubrik „Inkrafttreten der Änderungen“ ergänzt, sodass der Zeitpunkt des Inkrafttretens einzelner Passagen klarer wird.

>>> Ausführungsvorschrift zur Kindertagespflege in Berlin mit den Änderungen vom 18.05.2015

24.05.2015
Petra Schrödel nach erfolgreicher Amtszeit wiedergewählt

Erstmals Ehrungen für langjährige Mitglieder auf vergangener Mitgliederversammlung

Es war ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr, auf das der Vorstand des Arbeitskreises zur Förderung von Pflegekindern e. V. auf seiner Migliederversammlung am vergangenem Montag (18.05.2015) blicken konnte: der 1. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege, "Nur im Doppelpack" - ein Kurzfilm-Workshop für 11- bis 19-jährige Berliner Pflegekinder & Freunde oder die Fachtagung "So geht’s! Vernetzung von Kindertagespflege und Kita", um nur einige der Highlights zu nennen. 

Erstmals konnten durch den Vorstand auf der Mitgliederversammlung auch Mitglieder für ihr langjähriges Engagement im Arbeitskreis geehrt werden. 

Ehrung langjähriger Mitglieder

Was sonst noch für die Berliner Kindertagespflege und für Pflegefamilien geleistet wurde, erläuterte Petra Schrödel, die alte und neue Vorstandsvorsitzende des Arbeitskreises, in ihrem Rechenschaftsbericht.



Kassenprüfung 2015

Johann Kriz, Kassenprüfer, bestätigte die ordentliche Buchführung des Arbeitskreises: alle Mitglieder erhalten das Protokoll der Mitgliederversammlung über den Postweg. Die Wiederwahl des Vorstandes werten die Vorstandsmitglieder als Anerkennung für ihre Arbeit und sagen an dieser Stelle herzlichen Dank an alle Helfer, Förderer, Kollegen und Mitarbeiter, die das vergangene Arbeitskreisjahr zu einem erfolgreichen gemacht haben. 

>>> Vorstand des Arbeitskreises zur Förderung von Pflegekindern e.V.