19.10.2018
TM
Krankenversicherungsbeiträge: Neue Regelung für Kindertagespflegepersonen ab 1.1.2019

Der Deutsche Bundestag hat am 18.10.2018 das Gesetz zur Beitragsentlastung der Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versichertenentlastungsgesetz – GKV-VEG) beschlossen. Das Gesetz tritt in den Kernpunkten am 1. Januar 2019 in Kraft. Es ist im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig. 

Durch die neue gesetzliche Regelung werden freiwillig versicherte Selbstständige ab 2019 bei den Mindestbeiträgen den übrigen freiwillig Versicherten gleichgestellt. Wer im Jahr 2019 ein steuerpflichtiges Einkommen bis 1.038,33 Euro hat, muss für die Krankenversicherung nur den Mindestbeitrag zahlen.

Beträgt das steuerpflichtige Einkommen mehr als 1.038,33 Euro, so ergibt sich ein Beitragssatz von 14 % ohne oder 14,6 % mit Krankentagegeldversicherung.

Diese Regelung gilt ab 1.1.2019 auch für Kindertagespflegepersonen.

02.10.2018
TM
Workshop „Nachhaltige Verpflegung mit Bio-Lebensmitteln in der Tagespflege“ am Samstag, dem 03. November 2018 von 10:00 bis 14:30 Uhr

Die Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V. veranstaltet einen Workshop zum Thema „Nachhaltige Verpflegung mit Bio-Lebensmitteln in der Tagespflege“.

Zum Beginn des Workshops werden die Grundprinzipien der ökologischen Landwirtschaft und ihre Besonderheiten vorgestellt. Im weiteren Verlauf wird der Frage nachgegangen, „Was genau für eine ausgewogene, altersgerechte Ernährung zu beachten ist und wie diese sich auf die Essentwicklung bei Kleinkindern auswirkt“. Außerdem gibt es einen praktischen Teil, in dem gekocht wird. Anschließend werden die Speisen gemeinsam verkostet.

Zeit: Samstag 03. November 2018 von 10:00 bis 14:30 Uhr

Ort: Kichererbse – Kochstudio und Ernährungsberatung, Otawistraße 1, 13351 Berlin

Der Workshop ist kostenfrei. Wegen der begrenzten Plätze ist eine Anmeldung bis zum 26. Oktober 2018 per Fax oder E-Mail erforderlich.

>>> Weitere Informationen mit Anmeldeformular

02.10.2018
TM
„Impulse für die Kindertagespflege in Berlin“ am Samstag, 17.11.2018

Am Samstag, den 17.11.2018 findet die nächste Veranstaltung im Rahmen der Fortbildungsreihe „Impulse für die Kindertagespflege in Berlin“ zu folgenden Themen statt:

  • Auswirkungen der Datenschutz-Grundverordnung auf den Bereich der Kindertagespflege
    Referent: Hans Peter Becher
  • Zwischenspiel: Frau Traut lernt was über Teilhabe
  • Vorstellung des Projektes „Demokratie und Partizipation von Anfang an“ des Bundesverbandes für Kindertagespflege
    Referentin: Teresa Lehmann
  • Das Bundesprogramm Kindertagespflege – ein Rückblick
    Referentinnen: Sandra Lenke, Nele Bork
  • Ausblick: Auswirkungen des Bundesprogramms Kindertagespflege
    Evelyn Kubsch, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie


Veranstaltungsort:
Askanisches Gymnasium, Aula, Kaiserin-Augusta-Straße 19, 12103 Berlin

Termin: Samstag, 17.11.2018 von 09:30 bis 16:30 Uhr

Veranstalter: Familien für Kinder gGmbH

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos. Sie können sich online anmelden:

>>> Anmeldung zur Veranstaltung „Impulse für die Kindertagespflege in Berlin“ am 17.11.2018

27.09.2018
PE
Berliner Pflegekinder auf Safari

1.688 Besucher/-innen beim 18. Berliner Pflegefamilientag am 01.09.2018

Foto vom Pflegefamilientag 2018 vergrößernDer diesjährige Pflegefamilientag fand im Berliner Zoo statt. Die ersten Besucher trafen bereits vor 11:00 Uhr ein und zum offiziellen Beginn um 11:00 Uhr bildete sich am Eingang Elefantentor in der Budapester Straße eine kleine Schlange. Nach kurzer Zeit, die Veranstaltungsbändchen wurden schnell ums Handgelenk gebunden, verschwand die Schlange im Zoo und machte sich auf den Weg zum Eisbärbrunnen. Das konnte schon etwas länger dauern, nicht dass der Weg so weit war, sondern es gab schon einiges zu sehen, Pelikane, Antilopen und wenn man etwas Glück hatte, die Löwen, deren Haus gerade renoviert wird. Auf halber Strecke legten viele Familien ein kleine Pause ein. Hier steht die Bronze-Skulptur des Gorillas Bobby, der am 30. März 1928 – im Alter von etwa zwei Jahren – als erster Gorilla in den Zoologischen Garten Berlin einzog. Die Kinder konnten sich auf den Sockel setzen und in Booby’s Arme schmiegen. Ein tolles Fotomotiv, das wohl jetzt auch in vielen Erinnerungsbüchern der Pflegekinder auftauchen wird.

Foto vom Pflegefamilientag 2018 vergrößernAm Eisbärbrunnen warteten an den Ständen der Pflegekinderdienste viele Spiel- und Bastelangebote auf die Pflegefamilien. Die Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf begrüßte mit Peter Heinßen, Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH, die Pflegefamilien. Die Bezirksstadträtin dankte den Pflegeeltern für ihr Engagement:
„Ihre Verdienste als soziale Eltern mit einem öffentlichen Erziehungsauftrag sind für die Jugendhilfe und für unsere Gesellschaft von unschätzbarem Wert. Als Pflegeeltern verdienen Sie unsere uneingeschränkte Anerkennung, unsere Wertschätzung sowie unsere fachliche Unterstützung. Als Dank ist dieses Fest ganz Ihnen allen gewidmet! Mit allen meine ich Sie und alle Menschen in Ihrem privaten Lebensraum: Ihre leiblichen Kinder, Oma, Opa, Tante, Freunde … denn alle haben ihren Anteil daran, dass es dem Pflegekind in Ihrer Familie gut gehen kann.“

Es war wieder ein erlebnisreicher Tag und wir freuen uns schon auf den 19. Pflegefamilientag im nächsten Jahr. Fotos vom Pflegefamilientag können Sie sich hier ansehen: www.pflegefamilientag-berlin.de

24.09.2018
PE
Förderprogramm „Careleaver weltweit“ für Careleaver zwischen 17 und 28 Jahren

Die Drosos Stiftung und die Stiftung EmMi Luebeskind suchen Careleaver zwischen 17 und 28 Jahren, die ab Herbst 2019 für 3 bis 12 Monate an einem vollfinanzierten sozialen Freiwilligendienst in Europa oder dem Rest der Welt mit intensiver Vor- und Nachbetreuung teilnehmen möchten.

Bild "Careleaver weltweit"

Da man sich auf so etwas gedanklich und planerisch vorbereiten muss, möchten die Stiftungen bereits heute eine Einladung zur Interessenbekundung an interessierte Careleaver herausgeben, die ggf. im Herbst 2019 für 3 bis 12 Monate ins Ausland gehen möchten, um sich dort sozial zu engagieren. Das Projekt ist vorerst für mindestens drei Jahre geplant und jedes Jahr soll eine neue Gruppe Careleaver bei ihrem Auslandsaufenthalt in einem sozialen Projekt begleitet werden.

Careleaver können in einer E-Mail, unter dem Stichwort „Programm weltweit“, ihr grundsätzliches Interesse anmelden: info@stiftung-emmi-luebeskind.de. Diese Interessensbekundung ist erstmal völlig unverbindlich und stellt keine Bewerbung im klassischen Sinne dar!

>>> Infoblatt „Careleaver weltweit“

31.08.2018
TM
„Kindertagespflege in Bewegung" beim Drachenbootrennen am 8.9.2018

Am 8. September 2018 findet im Strandbad Lübars, Am Freibad 9, 13469 Berlin von 10 bis 17 Uhr ein Drachenbootrennen statt. Über 40 Mannschaften werden beim 16. Reinickendorf-Cup ihr Können unter Beweis stellen.

Die Reinickendorfer Tagespflegepersonen und Fachberaterinnen vom Amt für Kindertagesbetreuung, nehmen in diesem Jahr unter dem Slogan: „Kindertagespflege in Bewegung", am Rennen teil und hoffen auf zahlreiche Zuschauer, die sie kräftig anfeuern!

Für alle Besucher ist der Eintritt frei!

23.07.2018
TM
Kommunikationsseminar für Kindertagespflegepersonen

Am 11. August 2018 bietet die Friedrich-Naumann-Stiftung in Kooperation mit dem Landesverband für Kindertagespflege Brandenburg die Fortbildung „Mit guten Argumenten überzeugen“ in Rüdersdorf an.

>>> Weitere Informationen mit Anmeldeformular

Die Anmeldefrist läuft bis zum 3. August 2018.

03.07.2018
PE
Deutlich weniger Verfahren zur Kindeswohlgefährdung in Berlin und Brandenburg

13.014 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls führten die Berliner Jugendämter im Jahr 2017 durch. In Brandenburg waren 6.637 Kinder und Jugendliche betroffen. Das waren in Berlin 16 Prozent und in Brandenburg 14 Prozent weniger als im Vorjahr, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.

Eine akute Gefährdung wurde in Berlin bei 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen festgestellt. In diesen Fällen war eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes oder Jugendlichen bereits eingetreten oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten.

In 26 Prozent der Fälle lag eine latente Kindeswohlgefährdung vor. Dabei konnte die Frage nach der gegenwärtig tatsächlich bestehenden Gefahr nicht eindeutig beantwortet werden, aber es bestand weiterhin der Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung bzw. eine Kindeswohlgefährdung konnte nicht ausgeschlossen werden.

In 27 Prozent der Fälle wurde zwar keine Gefährdung ermittelt, aber es bestand Hilfebedarf. In weiteren 27 Prozent der Fälle wurde keine Kindeswohlgefährdung festgestellt.

54 Prozent der akuten bzw. latenten Kindeswohlgefährdungen in Berlin betrafen Vernachlässigung, 18 Prozent körperliche und 25 Prozent psychische Misshandlungen. In 3 Prozent der Fälle mussten Verfahren wegen sexueller Gewalt eingeleitet werden. Je Fall sind mehrere Arten der Gefährdung möglich.

Während in Berlin fast jede zweite Einschätzung eine akute oder latente Gefährdung ergab, zeigte sich im Land Brandenburg ein anderes Bild: Hier führte nur jede dritte Gefährdungseinschätzung zu einem dieser Ergebnisse.

Bei 18 Prozent der Brandenburger Kinder und Jugendlichen lag eine akute und bei 17 Prozent eine latente Gefährdung vor. In 31 Prozent der Fälle wurde keine Gefährdung ermittelt, es bestand jedoch Hilfebedarf. In 34 Prozent der Fälle wurde keine Kindeswohlgefährdung ermittelt.

In fast der Hälfte (1.630) der Brandenburger Fälle, bei denen eine akute oder latente Kindeswohlgefährdung festgestellt wurde, sind die Kinder und Jugendliche durch Vernachlässigung gefährdet. Anzeichen für körperliche und psychische Misshandlungen wurden in 476 bzw. 612 Fällen angegeben und eine Einschätzung, dass eine Gefährdung aufgrund sexueller Gewalt vorlag, betraf 110 Fälle.

Häufig informierten Polizei, Gericht und Staatsanwaltschaft das Jugendamt (BE: 28 Prozent, BB: 17 Prozent). Auch anonyme Anzeigen gingen ein (BE: 7 Prozent, BB: 17 Prozent). Über Verwandte, Bekannte und Nachbarn wurden in Berlin 10 Prozent und in Brandenburg 13 Prozent der Verfahren initiiert. In 19 Prozent der Berliner und in 11 Prozent der Brandenburger Fälle waren die Kita bzw. Tagespflegeperson oder die Schule die Auslöser. 9 Prozent der Berliner und 10 Prozent der Brandenburger Verfahren wurden durch die Minderjährigen bzw. Eltern oder Erziehungsberechtigten selbst angestoßen.

Als Folge der Gefährdungseinschätzung wurden in Berlin für jedes sechste und in Brandenburg für jedes fünfte Kind ambulante oder teilstationäre Hilfen zur Erziehung neu eingeleitet bzw. geplant. Unterstützung nach §§ 16-18 SGB VIII wurde für 1.398 Fälle in Berlin und 613 Fälle in Brandenburg gewährt. Hierbei handelt es sich um Leistungen zur allgemeinen Förderung der Erziehung in der Familie und Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung oder Scheidung, sowie die Beratung und Unterstützung bei der Ausübung der Personensorge und des Umgangsrechts.

621 Berliner und 374 Brandenburger Kinder oder Jugendliche wurden im Rahmen der vorläufigen Schutzmaßnahmen in Obhut genommen. In 890 Fällen in Berlin und 444 Fällen in Brandenburg musste das Familiengericht angerufen werden.

Weitere Ergebnisse der Gefährdungseinschätzungen nach § 8a SGB VIII für die Länder Berlin und Brandenburg beinhaltet der Statistische Bericht K V 10 zum kostenfreien Herunterladen unter:

www.statistik-berlin-brandenburg.de

Quelle: Pressemitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg vom 3. Juli 2018

28.06.2018
PE
Einladung zum 18. Berliner Pflegefamilientag im Zoologischen Garten Berlin am Samstag, den 01. September 2018

Der diesjährige Berliner Pflegefamilientag findet am Samstag, den 01. September im Zoologischen Garten statt. Die Berliner Pflegefamilien können sich auf dieses ganz besondere Ereignis freuen.

Zur Seite www.pflegefamilientag-berlin.deDer Zoologische Garten ist der älteste Zoo in Deutschland und der artenreichste Zoo der ganzen Welt. Hier leben ca. 20.000 Tiere aus mehr als 1.350 Arten. Ganz besondere Highlights sind das Flusspferdhaus, wo man diese riesigen Tiere auch unter Wasser beobachten kann, die Pinguinwelt und dass es - einmalig in Deutschland - zwei Pandabären zu sehen gibt.

Im Zoo gibt es viele besondere Fütterungs-Shows, bei denen erklärt wird, was das Lieblingsessen der einzelnen Tiere ist und man kann zuschauen, wie es sich die Tiere schmecken lassen.

Kommentierte Fütterungen (kleine Auswahl):
• Elefanten 11:30 Uhr
• Gorillas 14:00 Uhr
• Flusspferde 14:30 Uhr
• Panda-Talk 11:00 und 16:00 Uhr

Auch auf dem Abenteuerspielplatz und im Streichelzoo kann man eine Menge erle­ben. Und an den Ständen der Pflegekin­derdienste gibt es wieder viele Attraktio­nen mit großem Bastel- und Spielpro­gramm zum Mitmachen und Spaß haben.
Zur Stärkung werden alle Pflegefamilien zu einem kostenlosen Imbiss und Softgetränk eingeladen.

Wo und Wann?
am Samstag, den 01. September 2018
im Zoologischer Garten von 11:00 bis 16:00 Uhr

Eingang Elefantentor (in der Budapester Straße, ca. 700 m vom S- und U-Bahnhof Zoologischer Garten)

Unsere Marktstände befinden sich rund um den Eisbärenbrunnen.

Wichtig: Aufgrund des besonderen Ortes ist die An­meldung am Eingang in diesem Jahr ein bisschen anders. Um das Ver­anstaltungs­bändchen für den kostenlosen Eintritt zu erhalten, müssen die Pflegefami­lien am Eingang Elefantentor eine Pflege­stellen-Bestätigung vorweisen. Das Bänd­chen ist nur für den Eintritt in den Zoo. Das Aqua­rium kann man damit nicht besuchen.

Die Essen-Bons erhalten alle Pflegefami­lien wieder am Stand ihres zuständigen Pflegekinderservice.

Im Zoologischen Garten gibt es sehr viel zu entdecken. Über die Webseite des Zoos können sich alle informieren und überle­gen, was sie sich am 18. Berliner Pflege­familientag unbedingt ansehen möchten.

Das wird ein langer und toller Tag!

Weitere Infos zur Veranstaltung: www.pflegefamilientag-berlin.de

26.06.2018
Berliner Träger aus dem sozialen Bereich positionieren sich für Menschenrechte und eine demokratische Kultur

In einer Erklärung haben jetzt Träger sozialer Einrichtungen und demokratischer Projekte in Berlin klar Position bezogen: gegen (extrem) rechte, rechtspopulistische und menschenverachtende Einstellungen und für eine solidarische, inklusive und demokratische Stadtgesellschaft.

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V., Familien für Kinder gGmbH und die proFam gGmbH unterstützen diese Initiative und haben die Erklärung mitunterzeichnet.

>>> Zur Erklärung der Berliner Träger „Für Menschenrechte und eine demokratische Kultur“

13.06.2018
TM
5. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege

Auch in diesem Jahr hat der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V., der seit 2017 zugleich auch Landesverband für Kindertagespflege in Berlin ist, zum Tag der offenen Tür in der Kindertagespflege aufgerufen. Ein herzliches Dankeschön an Frau Senatorin Scheeres, die auch für den 5. Tag der offenen Tür wieder die Schirmherrschaft übernahm und uns ein Grußwort zukommen ließ.

Am 5. Mai 2018 von 14:00 bis 18:00 Uhr öffneten 44 Berliner Kindertagespflegepersonen aus 11 Bezirken ihre Türen. Anlässlich des kleinen Jubiläums fand vorher ein jugendpolitischer Dialog statt: „Für den Ausbau der Kindertagespflege werden dringend geeignete Wohn- und Gewerberäume benötigt. Was können Berliner Politiker und Politikerinnen dafür tun?“ Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Dank der Förderung des Senates konnten die teilnehmenden Kindertagespflegestellen mit Flyern, Plakaten, Luftballons und einer eigenen Webseite ausgestattet werden. Der Tag der offenen Tür fand diesmal im Rahmen der Deutschlandweiten Aktionswoche „Gut betreut in der Kindertagespflege“ statt.

5. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege am 5. Mai 2018

Alle Kindertagespflegepersonen, die mitgemacht haben, berichteten, dass ihre Pflegestellen sehr gut besucht waren und sie den Tag als gelungen und erfolgreich empfanden. Teilweise kamen bis zu 30 Besucher in eine Pflegestelle, um sich zu informieren. Allen Tagesmüttern und -vätern, die zum Gelingen des „Tages der offenen Tür“ beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön.

5. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege am 5. Mai 2018

In der Kindertagespflegestelle „Kasimir“: Tagesmutter Antonia Seitz, die Vorsitzende des Arbeitskreises zur Förderung von Pflegekindern e.V. Petra Schrödel, Staatssekretärin Sigrid Klebba und Evelyn Kubsch von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

Aber schauen wir doch einmal, wer die Besucher waren:
Zunächst natürlich viele Eltern, die entweder einen Platz für ihr Kind suchten oder sich erst einmal vorab informieren wollten, was eine Kindertagespflege bieten kann. Wir haben einige Eltern befragt, ob und warum sie sich für einen Platz in der Kindertagespflege entscheiden werden.

Wir können hier nur einige Antworten wiedergeben:
„Ich entscheide mich wegen der kleinen Gruppe. In einer großen Gruppe würde sich mein Kind verloren fühlen.“
„Mein erstes Kind wurde schon bei einer Tagesmutter betreut und wir haben nur gute Erfahrungen gemacht.“
„Wir schätzen die familiäre Atmosphäre und den direkten Kontakt. Alles kann sofort besprochen werden.“
„Mein Kind ist hier gut aufgehoben.“
„Es gefällt mir hier sehr gut und ich habe ein ganz positives Gefühl.“

Interessant war auch, dass viele Befragten sagten, dass sie sich besonders durch die ausgehängten Plakate angesprochen fühlten.

Doch nicht nur Eltern, auch Besucher aus Politik und Jugendämtern konnte man in den Pflegestellen antreffen. Frau Behnke (Bündnis 90/Die Grü­nen) war in Rei­nickendorf unterwegs, ebenso Herr Dol­lase (parteilos, für CDU), Leiter der Abteilung Jugend, Familie, Schule und Sport, und Herr Wackermann, Leiter des Jugendamtes Reinickendorf. In Mitte freuten sich die Tagesmütter über den Besuch von Frau Bezirksstadträtin Dr. Obermeyer (parteilos, für Die Linke) und in Treptow-Köpenick war­tete Herr Bezirks­stadtrat Klemm (Die Linke) mit sei­nem Be­such auf. Die familienpo­litische Sprecherin der AfD, Frau Bieß­mann, besuchte eine Kindertagespflege in Mitte. Außerdem waren viele Mitarbei­ter der zuständigen Jugendämter unter­wegs, um Kindertagespflegestellen in ihren Bezirken zu besuchen. Ihnen allen möch­ten wir herzlich für ihr Engagement danken.

5. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege am 5. Mai 2018

Die Staatssekretärin Sigrid Klebba im Gespräch mit der Tagesmutter Uschi Lehmann

Unser ganz besonderer Dank gilt Frau Staatssekretärin Klebba und Frau Kubsch von der Senatsverwaltung, die auch am 5. Tag der offenen Tür wieder 2 Kindertagespflegestellen besuchten. Sie hatten sich diesmal die „10 kleinen Raupenkinder“ von Frau Uschi Lehmann (Mitte) und die Kindertagespflege „Kasimir“ von Frau Seitz (Neukölln) ausgesucht. Sie wurden von der Vorsitzenden des Arbeitskreises, Frau Petra Schrödel, begleitet.

5. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege am 5. Mai 2018

Die Fachberaterin des Jugendamtes Mitte Frau Horn, die Tagesmütter Caroline Arndt und Uschi Lehmann mit der Staatssekretärin Sigrid Klebba und der Vorsitzenden des Arbeitskreises zur Förderung von Pflegekindern e.V. Petra Schrödel vor der Kindertagespflegestelle „10 kleine Raupenkinder“

5. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege am 5. Mai 2018

In der Kindertagespflegestelle „Kasimir“: Evelyn Kubsch von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Staatssekretärin Sigrid Klebba, Tagesmutter Antonia Seitz und die Vorsitzende des Arbeitskreises zur Förderung von Pflegekindern e.V. Petra Schrödel

Erfreulich war auch, dass der „Tag der offenen Tür“ in diesem Jahr erstmals verstärkt in den Medien wahrgenommen wurde. Neben den Presseerklärungen des Arbeitskreises und der Senatsverwaltung erschienen in verschiedenen Berliner Tageszeitungen (z. B. Tagesspiegel, Berliner Morgenpost) Berichte über die Kindertagespflege. Außerdem filmten der RBB und auch das ZDF in Berliner Kindertagespflegestellen. Das mediale Interesse scheint zu bestätigen, dass sich der „Tag der offenen Tür“ endlich etabliert hat. Auch die Tatsache, dass momentan in Berlin in allen Bezirken händeringend Betreuungsplätze gesucht werden – allein in Mitte fehlen fast 2.600 Kitaplätze – trägt sicherlich dazu bei, dass die Kindertagespflege in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen wird.

Gerade deshalb ist es gut und notwendig, dass Kindertagespflegepersonen zeigen, wie gut und professionell sie arbeiten und dass Kindertagespflege längst eine adäquate Alternative zur Kita ist. Die Kindertagespflege kann schnell und unproblematisch Betreuungsplätze schaffen. Deshalb muss sie verstärkt ausgebaut werden.

Wir freuen uns, dass so viele Bundesländer dem Beispiel der Berliner Kindertagespflegepersonen gefolgt sind und bereits im ersten Jahr der Deutschlandweiten Aktionswoche mehr als 140 Veranstaltungen stattgefunden haben.

Wer gerne wissen will, was im Rahmen der Deutschlandweiten Aktionswoche „Gut betreut in der Kindertagespflege“ in den anderen Bundesländern stattgefunden hat, der kann das auf der Webseite des Bundesverbandes für Kindertagespflege nachlesen: www.bvktp.de/aktionswoche-kindertagespflege/

Wir sind jedenfalls schon ganz gespannt auf den „6. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege“ und würden uns freuen, wenn auch im nächsten Jahr viele Tagesmütter und -väter ihre Türen öffnen.

11.06.2018
TM
Jugendpolitischer Dialog: „Für den Ausbau der Kindertagespflege werden dringend geeignete Wohn- und Gewerberäume benötigt. Was können Berliner Politiker und Politikerinnen dafür tun?“

Am 5. Mai 2018, dem 5. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege, hatte der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V., der zugleich auch Landesverband für Kindertagespflege in Berlin ist, alle jugendpolitischen Sprecher/-innen, die Bezirksstadträte, die Senatsverwaltung und Vertreter von Wohnungsbaugesellschaften zu einem jugendpolitischen Dialog eingeladen. Der Dialog fand im Rahmen der bundesweiten „Woche der Kindertagespflege“ statt.

Als Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Politik nahmen teil: Frau Staatssekretärin Sigrid Klebba (Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie), Frau Katrin Seidel (Sprecherin für Kinder-, Jugend- und Familienpolitik der Fraktion Die Linke), Frau Jessica Bießmann (Familienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion), Frau Bezirksstadträtin Dr. Sandra Obermeyer (Berlin-Mitte), Frau Bezirksstadträtin Carolina Böhm (Steglitz-Zehlendorf), Herr Bezirksstadtrat Gordon Lemm (Marzahn-Hellersdorf) und Herr Bezirksstadtrat Oliver Schworck (Tempelhof-Schöneberg). Als Vertreterinnen des Arbeitskreises zur Förderung von Pflegekindern e.V. waren die Vorsitzende, Frau Petra Schrödel, die stellvertretende Vorsitzende Frau Edda Gerstner und die Beirätin Frau Angelika Sauermann anwesend.

Jugendpolitischer Dialog Kindertagespflege in Berlin am 5. Mai 2018

Bezirksstadtrat Oliver Schworck, Angelika Sauermann (Beirätin AK Pflegekinder), Bezirksstadträtin Carolina Böhm, Bezirksstadtrat Gordon Lemm, Staatssekretä­rin Sigrid Klebba, Petra Schrödel (Vorsitzende AK Pflegekinder), Jugendpolitische Sprecherin Katrin Seidel Fraktion Die Linke, Bezirksstadträtin Dr. Sandra Obermeyer, Moderatorin Dr. Christa Schäfer, Edda Gerstner (stellvertretende Vorsitzende AK Pflegekinder), Familienpolitische Sprecherin Jessica Bießmann AfD-Fraktion

Die Kernfragen der Veranstaltung waren:

  • Viele Vermieter haben Angst, dass Kindertagespflegestellen unter das Zweckentfremdungsgesetz fallen. Wie stehen die Bezirke dazu? Wie sehen Sie dies?
  • Was kann unternommen werden (bzw. was können Sie unternehmen), damit bestehende Tagespflegestellen vor Kündigung geschützt werden?
  • Können Berliner Wohnungsbaugesellschaften dazu verpflichtet werden, im Rahmen des Berliner Modells der kooperativen Baulandentwicklung, Wohnungen für Kindertagespflege bereitzustellen?
  • Immer wieder steht öffentlich geförderter Wohn- bzw. Lernraum (Schulen o.ä.) längere Zeit leer. Können derartige Räumlichkeiten der Kindertagespflege zur Verfügung gestellt werden? Wenn ja, wie können Sie unterstützen?
  • Sehen Sie eine Möglichkeit auch für die Kindertagespflege einen Preis (ähnlich dem Kitapreis) auszuloben und wie kann Kindertagespflege von der Politik mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gestellt werden?

Durch die Veranstaltung führte die Moderatorin Frau Dr. Christa Schäfer.

Frau Staatssekretärin Klebba nahm als erste zu den Kernfragen der Veranstaltung ausführlich Stellung. Die Stadt sei im letzten Jahr um 41.000 Neuberliner angewachsen und entsprechend hoch ist der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen. Deshalb wird Kindertagespflege gebraucht und der Ausbau muss vorangetrieben werden. Allerdings würden auch viele Berliner unter der Wohnungsknappheit leiden und der Bedarf an bezahlbaren Wohnungen in Berlin steige ständig. Man müsse Verständnis für diese unterschiedlichen Interessen, die auf dem Wohnungsmarkt aufeinanderprallen, haben. Um den Tagesmüttern und -vätern das Finden einer bezahlbaren Wohnung zu erleichtern, habe die Senatsverwaltung gerade die Mietzuschüsse für die Kindertagespflege heraufgesetzt und beteilige sich mit erheblichen Summen am Aus- und Umbau von Räumen.

Um das Ausmaß der Probleme, denen sich Kindertagespflegepersonen gegenüber sehen, zu verdeutlichen, waren zwei Tagesmütter eingeladen.

Manja Adler berichtete über ihre erfolglosen Bemühungen, eine Wohnung zur Einrichtung einer Verbundpflegestelle für 10 Kinder zu finden. Ihr Resümee war, dass Berlin viele Betreuungsplätze verloren gehen, wenn Tagesmütter und -väter keine Räumlichkeiten auf dem Wohnungsmarkt finden.

Jugendpolitischer Dialog Kindertagespflege in Berlin am 5. Mai 2018

Teilnehmerinnen und Tagesmutter Manja Adler

Frau Kerstin Hartwig schilderte ihre Kündigung aus angemieteten Räumen und wie schwierig es war, die Kindertagespflegestelle trotz aller Widrigkeiten bis zum Bezug einer neuen Wohnung zu erhalten. Glücklicherweise fand sie einen sehr sozialen Vermieter, der es ihr ermöglichte, nach fast 2 Jahren Kindertagespflege unter schwierigsten Umständen, eine geeignete und kindgerechte Ladenwohnung zu beziehen.

Jugendpolitischer Dialog Kindertagespflege in Berlin am 5. Mai 2018

Tagesmutter Kerstin Hartwig und Moderatorin Frau Dr. Christa Schäfer

Nach den Berichten entspann sich eine lebhafte Diskussion zwischen den Teilnehmenden. Bedauert wurde, dass keine Vertreter der Bauämter oder der Wohnungsbaugesellschaften anwesend waren. Allerdings wurde auch darauf hingewiesen, dass Wohnungsbaugesellschaften schon heute immense Auflagen hätten, für welche Gruppen (behinderten- und seniorengerecht, alleinerziehende junge Mütter etc.) sie Wohnungen bereithalten müssten.

Empfohlen wurde, die Wohnungsbaugesellschaften persönlich anzusprechen, um mehr Gehör für die Belange der Kindertagespflege zu finden. Kindertagespflege müsse auch präsenter in der Öffentlichkeit sein. Wirksame Werbung, wie zum Beispiel der „Tag der offenen Tür“, würde die Kindertagespflege, als gleichrangige Betreuungsform neben der Kita, bekannter machen. Außerdem sei es auch letztlich die Aufgabe der Bezirke, sich mit den Wohnungsbaugesellschaften ins Benehmen zu setzen.

Jugendpolitischer Dialog Kindertagespflege in Berlin am 5. Mai 2018

Bezirksstadtrat Gordon Lemm und Frau Staatssekretärin Klebba

Der Arbeitskreis hatte im Vorfeld der Veranstaltung rund 630 Wohnungsbaugesellschaften und Hausverwaltungen in Berlin angeschrieben, um auf das Problem aufmerksam zu machen. Mit Gesellschaften, die sich zurückmeldeten, wurden auch schon Gespräche geführt.  Die Resonanz war sehr unterschiedlich. Einige Unternehmen boten sofort freie Gewerberäume, die für Kindertagespflege geeignet sind, an, andere baten zum Gespräch um sich über Kindertagespflege zu informieren. Es wurden aber auch zurückhaltende Stimmen laut, die darauf verwiesen, dass nicht allein die Wohnungsbaugesellschaften sondern vielmehr die Politik imstande sei, das Problem anzugehen.

So wies z.B. Herr Hilgenfeld, vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, darauf hin, dass die notwendigen Bedarfe an Wohnungen nur durch ein umfassendes Maßnahmenpaket (z.B. Förderung, Quoten, Neubau, Mietrecht, Anreize, Kooperationen etc.) langfristig gedeckt werden können.

Einig war man sich auch, dass die Kindertagespflege nicht unter das Zweckentfremdungsgesetz falle. Wichtig sei, die Vermieter davon in Kenntnis zu setzen, um diese Hürde bei der Vermietung von Wohnungen abzubauen.

Es wurde vorgeschlagen, dass der Senat eine Stelle einrichtet, die eine Lotsenfunktion ausübt. Dies sollte jemand sein, der sich in der Kindertagespflege und den Institutionen auskennt und eine beratende Funktion für Eltern, Jugendamt, Vermieter und Kindertagespflegepersonen ausübt. Eventuell müsse man auch die Mietzuschüsse verändern. So sei es in einem Randbezirk durchaus möglich, noch eine bezahlbare Wohnung zu finden, in den Innenstadtbezirken könnte es aber mit den bisherigen Mietzuschüssen eng werden.

Jugendpolitischer Dialog Kindertagespflege in Berlin am 5. Mai 2018

Konsens war, dass die Antworten auf die Fragestellungen sehr komplex sind und man keines der Probleme in unmittelbarer Zukunft wird lösen können. Die Idee einen Kindertagespflege-Preis, ähnlich dem Kitapreis, auszuloben wollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Diskussionsrunde gerne mitnehmen und bedenken.

Es wurde beschlossen, das Thema der Diskussionsrunde nach der Sommerpause erneut aufzugreifen. Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. - Landesverband für Kindertagespflege Berlin und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dann erste Ergebnisse und Veränderungen überprüfen.

Medienresonanz
Eine Woche vor dem Dialog haben wir eine Pressemitteilung herausgegeben und die Medien eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und zu berichten. Die Berliner Abendschau kam mit einem Kamerateam zum Dialog und filmte auch in einer Kindertagespflegestelle. Der Beitrag wurde abends gesendet und kann bei der RBB-Abendschau auf Twitter noch angesehen werden:

>>> Zur Twitter-Seite der RBB-Abendschau Berlin

Edda Gerstner
Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V.
zugleich Landesverband für Kindertagespflege Berlin

08.06.2018
Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. hat einen neuen Vorstand und Beirat

Am 7. Juni 2018 fand die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Der Vorstand berichtete über die Aktivitäten und Highlights 2017 und der Bericht der Kassenprüfer wurde vorgetragen. Sie hatten keine Beanstandung und empfahlen der Mitgliederversammlung die Entlastung des Vorstands. Die Mitgliederversammlung hat den Vorstand dann einstimmig entlastet. In diesem Jahr standen wieder Vorstands- und Beiratswahlen an und ein neuer Vorstand und Beirat wurde gewählt:

Vorstand:
Vorsitzende: Petra Schrödel
stellvertretende Vorsitzende: Carina Kleineidam
stellvertretende Vorsitzender: Kerstin Höchst
Vorstandmitglied: Angelika Sauermann
Vorstandmitglied: Carmen Thiele

Beirat:
Edda Gerstner
Uschi Lehmann

 Vorstand nach Mitgliederversammlung 2018

Angelika Sauermann, Uschi Lehmann, Carina Kleineidam, Kerstin Höchst, Petra Schrödel, Edda Gerstner und Carmen Thiele nach der Wahl zum Vorstand und Beirat (von links nach rechts)

07.06.2018
KitaKrise in Berlin – Eltern werden aktiv

Wir brauchen mehr Kindertagesbetreuungsplätze in Kitas und in der Kindertagespflege. Deswegen haben Berliner Eltern mit Freundinnen* eine kinderfreundliche Demo am Samstag den 26.05.2018 organisiert, um auf das Problem der fehlenden Kindertagesbetreuungsplätze aufmerksam zu machen.

Die Demonstration war mit rund 3.500 Teilnehmern (Eltern, Kinder, Erzieher und Gewerkschafter) ein großer Erfolg. Viele Medien berichteten.

Die Initiative ist weiterhin aktiv. Informationen finden Sie im Internet unter:

www.Kitakriseberlin.org und www.facebook.com/KitakriseBerlin

25.04.2018
TM
Abschlusstagung des Projektes „Kinder aus Familien mit Fluchterfahrungen in der Kindertagespflege“ am 17. September 2018 in Berlin

Im Juni 2016 startete das Projekt „Kinder aus Familien mit Fluchterfahrungen in der Kindertagespflege" beim Bundesverband für Kindertagespflege e.V. Seitdem ist viel entstanden! Das Projekt will nun Rückschau halten, die Projektergebnisse präsentieren und gemeinsam mit den Tagungsteilnehmern Perspektiven für die zukünftige Auseinandersetzung mit dem Thema entwickeln.

Weitere Informationen mit Anmeldeformular: >>>www.bvktp.de/abschlusstagung-kimf

Anmeldeschluss: 24. Juni 2018

25.04.2018
TM
Guck an Kindertagespflege!

5. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege
am Samstag, den 5. Mai 2018 von 14:00 bis 18:00 Uhr

Am Samstag, den 5. Mai 2018 öffnen Berliner Kindertagespflegestellen ihre Türen für die Ber­liner Bevölkerung. Eltern und alle Interessierten können sich den ganzen Nachmittag zwischen 14:00 und 18:00 Uhr vor Ort ein eigenes Bild vom flexiblen und professionellen Be­treuungs­angebot in Kindertagespflegestellen machen:

  • kleine Gruppen,
  • qualifizierte pädagogische Fachkräfte,
  • Betreuung nach dem Berliner Bildungsprogramm,
  • familiennah und flexibel,
  • gleichrangiges Angebot zur Betreuung in Krippen und Kitas.

Die qualifizierten Tagesmütter und Tagesväter stehen gerne für sämtliche Fragen zur Verfü­gung.

Schirmherrin des 5. Tages der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege ist
Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin.

Eine Adressenliste der teilnehmenden Kindertagespflegestellen finden Interessierte im Internet unter www.guck-an-kindertagespflege.de

>>> Pressemitteilung vom 25.04.2018

Banner Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege 2018

20.04.2018
PE
Nählabor für 8- bis 14-jährige Berliner Pflegekinder

Wie wird aus einer alten Jeans eine neue Tasche?

Im Nählabor von Patenkinder Berlin können Pflegekinder eine Umhängetasche aus einer alten Jeans, ein Beanie oder einen Loop Schal aus einem T-Shirt nähen. Sie können aber auch eigene Gestaltungsideen mitbringen und werden bei der Umsetzung unterstützt. Es gibt auch Filz oder bunten Baumwollstoff und ein paar Schnitte z.B. für eine kleine Tasche, einen einfachen Rock oder eine Handyhülle.

Eine Pflegemutter, die gelernte Schneiderin ist und viel Erfahrung mit kreativen Ideen rund ums Nähen hat, unterstützt die Pflegekinder bei der Umsetzung.

An drei Terminen können die oben genannten Vorschläge umgesetzt oder eigene Ideen verwirklicht werden. Wenn die Kinder an einem Tag nicht fertig werden, können sie einfach beim nächsten Termin an ihrem Stück weiterarbeiten. Es macht riesigen Spaß, gemeinsam zu nähen und sich gegenseitig Anregungen zu geben.

Das Nählabor hat an folgenden Tagen geöffnet:
Samstag, 26.5.2018
Samstag, 23.6.2018
Samstag, 29.9.2018
jeweils von 12:00 bis 14:30 Uhr.

WO
Familien für Kinder gGmbH, Stresemannstr. 78, 10963 Berlin

KOSTEN
7,50 € pro Veranstaltung (diese können auch bei der Pflegekasse abgerechnet werden, wenn Ihr Kind Anspruch auf zusätzliche Betreuungsleistungen hat)

Infos und Anmeldung unter
Tel. 030 / 21002128
info@familien-fuer-kinder.de

18.04.2018
TM
Jugendpolitischer Dialog Kindertagespflege mit Bezirksstadträten und jugendpolitischen Sprechern/Sprecherinnen

„Für den Ausbau der Kindertagespflege werden dringend geeignete Wohn- und Gewerberäume benötigt. Was können Berliner Politiker und Politikerinnen dafür tun?“

Kindertagespflege ist eine Investition in die Zukunft. Diese familiennahe Betreuungsform er­möglicht Eltern, Beruf und Familie optimal zu verbinden. Der Bedarf an Betreuungsplätzen in der Kindertagespflege ist in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Er kann aber nicht gedeckt werden, weil viele engagierte und gut ausgebildete Kindertagespflegepersonen keine geeigneten und bezahlbaren Räume finden. Darüber hinaus müssen immer mehr Tagesmütter und -väter, die Tages­kinder in der eigenen Wohnung betreuen, damit rechnen, dass sich an­dere Mieter und der Vermieter durch die Tätigkeit gestört fühlen. So wird der politisch gewollte und geförderte Ausbau der Kindertagespflege durch die schwierige Wohnungssituation behin­dert.

Im Rahmen des 5. Tages der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege (www.guck-an-kindertagespflege.de). veranstaltet der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. am 5. Mai 2018 den jugendpolitischen Dialog: „Für den Ausbau der Kindertagespflege werden dringend ge­eignete Wohn- und Gewerberäume benötigt. Was können Berliner Politiker und Politikerinnen dafür tun?“

Gemeinsam mit Bezirksstadträten und jugendpolitischen Sprechern/ Sprecherinnen wird diskutiert, was Berliner Politiker und Politikerinnen dafür tun können, damit es mehr geeigneten Wohn- und Gewerberaum für die Kindertagespflege gibt und so mehr Kinder in der Kindertagespflege betreut werden können.

Wann?
Samstag, 5. Mai 2018 von 12:00 bis 14:00 Uhr

Wo?
Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V.,
Stresemannstraße 78, 10963 Berlin

>>> Pressemitteilung vom 18.04.2018

26.03.2018
TM
Demokratie und Partizipation in der Kindertagespflege

Fachtag für Kindertagespflegepersonen am Samstag, 8. September 2018, von 11.00 bis 17.00 Uhr in Berlin

Kinder lernen Demokratie, indem sie Demokratie erleben. Schon im Kleinkindalter kann der Grundstein für die Bildung hin zu einem demokratischen Miteinander und Demokratie als Lebensform gelegt werden. Kinder haben außerdem ein Recht darauf, an Entscheidungen, die sie selbst betreffen, beteiligt zu werden. Es ist Aufgabe von Kindertagespflegepersonen, dieses Recht umzusetzen und Kindern Partizipation zu ermöglichen.

Die Fortbildung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit dem Bundesverband für Kindertagespflege stellt Wege vor, wie die Beteiligung von sehr jungen Kindern im Alltag konsequent umgesetzt werden kann. In der Veranstaltung soll auch darüber gesprochen werden, was Partizipation für den Alltag in der Kindertagespflegestelle und die Zusammenarbeit mit den Eltern bedeutet.

Veranstaltungsort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin-Tiergarten

Anmeldung bis zum 31.05.2018 unter: www.fes.de

>>> Einladung und Programm zum Fachtag am 8. September 2018

16.03.2018
TM
Tagespflege und betriebliche Kinderbetreuung – Sind alle Potenziale bereits ausgereizt?

Auf eine Anfrage von Emine Demirbüken-Wegner (CDU) im Abgeordnetenhaus hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie jetzt eine Beantwortung vorgelegt, in der es unter anderem heißt: „Senat und Bezirke sind fortlaufend am Ausbau der Kindertagespflege interessiert. Um das Potential an Tagespflegepersonen noch zu erweitern, sind eine verlässliche Finanzierung und ausreichende Ressourcen für Beratung, Begleitung und Aufsicht in der Fachberatung wesentliche Rahmenbedingungen.“

>>> Antwort auf die Anfrage „Tagespflege und betriebliche Kinderbetreuung“

15.03.2018
PE
Schreib doch mal einen Artikel zum Thema „Mitreden im Jugendamt“

Einladung an alle Kinder und Jugendlichen in Pflegefamilien, Heimen und Wohngruppen

Die „Heim und ErzieherInnen Zeitschrift“ HEZ soll im Sommer mit Artikeln von Kindern und Jugendlichen rund um das Thema „Mitreden im Jugendamt“ erscheinen:
Hört man Dir zu? Wie findest Du Dein Hilfeplangespräch? Kannst Du sagen, was Du wirklich möchtest oder nur das, was die Erwachsenen hören wollen? Wie war’s beim letzten Mal? Schreib einen Artikel, einen Comic, male ein Bild o.ä. Die Zeitschrift gibt Eure Botschaften an die Politiker/-innen in Berlin und Brandenburg, die Bezirke und den Senat weiter.

Für jede veröffentlichte Einsendung gibt’s einen 15 € Gutschein von den Yorck-Kinos.

Wer will, kann auf der Webseite www.hez-igfh.de nachschauen, worüber und wie die HEZ sonst schreibt.

Alle Einsendungen bitte an: Manfred Jannicke, nhw@nhw-ev.de

21.02.2018
TM
Koalitionsvertrag mit erfreulichen Botschaften für die Kindertagespflege

Der Bundesverband für Kindertagespflege begrüßt in einer Pressemitteilung, dass der Koalitionsvertrag für die Kindertagespflege sehr erfreuliche Aussagen enthält. Zum einen bekennen sich die Koalitionsfraktionen zur Fortführung und Weiterentwicklung der erfolgreichen Bundesprogramme „Kindertagespflege“ und „Kita-Plus“. Zum anderen enthält der Koalitionsvertrag die klare Aussage, dass die Mindestbemessungsgrenze für die Berechnung der Krankenversicherungsbeiträge für kleine Selbstständige auf 1.150,-- € festgesetzt werden soll.

Bedauerlich ist, dass der Koalitionsvertrag keine Aussagen im Hinblick auf die notwendigen Klarstellungen im SGB VIII im Hinblick auf die Bezahlung macht.

>>> Pressemitteilung des Bundesverbandes für Kindertagespflege vom 19.02.2018

21.02.2018
TM
Wie könnte es mit den Krankenversicherungsbeiträgen weitergehen?

Der Bundesverband Kindertagespflege hat sich in seiner neuen Publikation "Schlaglicht" dem Thema Krankenversicherungsbeiträge in der Kindertagespflege gewidmet. Hier können Sie nachlesen, wie die Ist-Situation aussieht und welche Empfehlungen der Bundesverband ausspricht.

>>> Zum Thema Krankenversicherungsbeiträge auf der Seite des Bundesverbandes Kindertagespflege

23.01.2018
TM
5. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege am 5. Mai 2018

Die Berliner Kindertagespflegepersonen und der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. veranstalten am Samstag, den 5. Mai 2018 den „5. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege“. Von 14:00 bis 18:00 Uhr sind alle Berliner und Tagesmütter und Tagesväter eingeladen, ihre Türen für Eltern und Interessierte zu öffnen.

Logo "guck an Kindertagespflege"

Kindertagespflegepersonen bietet sich an diesem Tag die Gelegenheit, die besonderen Vorzüge der Kindertagespflege vorzustellen. Es soll öffentlich gemacht werden, wie engagiert und professionell Kindertagespflegepersonen arbeiten: Bildungsprogramm, ständige Fortbildungen, Sprachlerntagebuch, Dokumentationen und Projekte, vielfältige Aktivitäten wie Musik, Turnen, Theater, Vernetzungen untereinander und mit Kitas.

Alle Berliner Tagesmütter und Tagesväter sind recht herzlich eingeladen, die Möglichkeit zu nutzen, sich individuell vorzustellen und damit zum Erfolg der Veranstaltung beizutragen.

Eltern und andere an der Kindertagespflege Interessierte sind herzlich eingeladen, die Kindertagespflegestellen zu besuchen und die Kindertagespflege vor Ort kennenzulernen.

Für alle Kindertagespflegepersonen die mitmachen wollen:

Interessenten sollen sich bitte bei Regina Rathmann melden:
mail@tagesmutter-zehlendorf.de.

Die Adressen der Teilnehmer/-innen werden auf der schon bestehenden Webseite veröffentlicht:
www.guck-an-kindertagespflege.de.

10.01.2018
PE
Broschüre "Nach der Jugendhilfe auf eigenen Beinen stehen! Tipps und Tricks für Deinen Start ins selbstständige Leben"

Careleaver-Broschüre-Banner

Zum Abschluss des Projektes Careleaver Kompetenznetz ist jetzt eine Broschüre für Jugendliche, die vor der Verselbstständigung stehen, erschienen. In der Broschüre finden die Jugendlichen neben den Texten und Bildern von Careleavern und Careleaverinnen auch Texte von erfahrenen pädagogischen Fachkräften, die hilfreich sein könnten. Außerdem finden sie: Webadressen, Rezepte, Interviews und vieles mehr. Die Autoren und Autorinnen hoffen, dass die Broschüre den Start „ins eigene Leben“ erleichtert.

Bestellt werden kann die Broschüre unter info@familien-fuer-kinder.de

Die Broschüre ist kostenlos, jedoch müssen die Versandkosten gezahlt werden.

10.01.2018
TM
Änderungen bei der Sozialversicherung und Einkommensteuer in 2018

Im Jahr 2018 gibt es Änderungen bei der Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung und Einkommensteuer, die auch die Kindertagespflege betreffen.

Eine Übersicht finden Sie auf der Homepage des Bundesverbandes für Kindertagespflege e.V.

>>> www.bvktp.de