03.04.2020
PE
Hilfreiche Informationen für das gute Gelingen der großen Corona-Herausforderung

Liebe Pflegeeltern, liebe Mitglieder,
aufgrund der massiven gesellschaftlichen Einschränkungen durch das Coronavirus sind die gegenwärtigen Aufgaben für Kinder und Eltern und im Besonderen für Pflegeeltern nicht leicht zu bewältigen. Sie benötigen in diesen Tagen besonders viel Geduld und Kreativität, um den Alltag positiv zu meistern.

Mit diesen Zeilen möchten wir Ihnen einige hilfreiche Informationen für das gute Gelingen dieser großen Herausforderung übersenden:

  • der PFAD Bundesverband hat auf seiner Homepage einige wichtige und nützliche Informationen zum Thema Pflegekinderhilfe eingestellt. Diese finden Sie hier.
  • Auf der Website www.coronapause.de finden Sie viele Anregungen zum Alltag im Homeoffice und Lernhilfen.
  • Regionale Informationen und Telefonnummern zu den Gesundheitsämtern finden Sie auf rbb24 und dort im rbb-Blog.
  • Reichlich Informationen zur Unterstützung und Regelungen zur Kindernotbetreuungen der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie finden Sie hier


Für Pflegefamilien, die jetzt ihre Kinder zu Hause „unterrichten“, gibt es einige Anregungen und Merkblätter vom Grundschulverband:


Wir halten diese Informationen für hilfreich.

Wir wünschen Ihnen viel Kraft und Ausdauer, um diese schwierigen Zeiten zu meistern.

Viele Grüße sendet Ihnen

Ihr Vorstand

18.03.2020
Aktuelle News zur Kindertagespflege auf der Seite des Kindertagespflege Landesverband Berlin e.V.

Aktuelle Informationen zur Kindertagespflege finden Sie ab sofort nur noch auf der Homepage des Kindertagespflege Landesverband Berlin e.V.:

>>> www.kindertagespflege-lv.berlin

Hier finden Sie auch aktuelle Informationen zu den Corona-Schutzmaßnahmen in der Kindertagespflege.

17.03.2020
Geschäftsstelle telefonisch nicht zu erreichen

Die Geschäftsstelle ist zurzeit, bis voraussichtlich 19. April 2020, telefonisch nicht zu erreichen. Bei dringenden Angelegenheiten können Sie uns eine E-Mail schicken:

info@arbeitskreis-pflegekinder.de

10.03.2020
PE
Rechtsgutachten „Kostenheranziehung junger Menschen nach dem SGB VIII – Materielle Rechtsfragen und Verfahren“

Kostenheranziehung in der Jugendhilfe ist immer wieder ein Thema, zu dem sowohl der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V., als auch die Ombudsstellen in den anderen Bundesländern immer mehr Anfragen erreichen.

Typische Fragen sind:

  • Was kann ich tun, wenn das Jugendamt darauf besteht, dass ich aus meinem aktuellen Einkommen zu den Kosten herangezogen werde und nicht aus dem Einkommen des Vorjahres?
  • Muss ich auch von meinem Erbe was abgeben?
  • Muss ich auch von dem Geld, welches ich beim FSJ bekomme, etwas abgeben?
  • Kann ich noch etwas tun, wenn ein rechtswidriger Bescheid bereits bestandskräftig geworden ist?

Das Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Jugendhilfe hat zu dieser Thematik ein Rechtsgutachten bei Rechtsanwalt Benjamin Raabe in Auftrag gegeben.

Im vorliegenden Rechtsgutachten werden diese und weitere Fragen, z.B. zum Kindergeld, zu BaföG und BAB beantwortet in der Hoffnung, dass es bei der Arbeit mit den jungen Menschen unterstützend wirken kann.

Das Rechtsgutachten „Kostenheranziehung junger Menschen nach dem SGB VIII – Materielle Rechtsfragen und Verfahren“ ist unter folgenden Links abrufbar:

https://www.brj-berlin.de/fachinformationen/gutachten/

https://ombudschaft-jugendhilfe.de/wp-content/uploads/Kostenheranziehung-junger-Menschen-nach-dem-SGB-VIII_Raabe_BNW-Ombudschaft.pdf

06.03.2020
PE
Internetseite des Bundesforums Vormundschaft und Pflegschaft online: Starke Vormundschaft: Partner in der Kinder- und Jugendhilfe!

Eine gute Nachricht für alle, die an Informationen rund um die Vormundschaft in der Kinder- und Jugendhilfe interessiert sind: Die Internetseite des Bundesforums Vormundschaft und Pflegschaft e. V. ist nun online: https://vormundschaft.net.

Die Tätigkeit der Vormund*innen hat sich in den Jahren seit der „kleinen“ Vormundschaftsreform“ deutlich weiter entwickelt und ist häufig sehr bedeutsam für die Entwicklung der betroffenen Kinder. Der im Oktober 2019 gegründete, interdisziplinär aufgestellte Verein „Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft“ will mit der Internetseite Kenntnisse zur Tätigkeit der Vormund*innen, die Diskussion zu Schnittstellen und Kooperation, Fragen der Beteiligung der Kinder und Jugendlichen zwischen vielen Helfer*innen in die Fläche tragen:

  • Das Bundesforum“ ist die Rubrik für fachpolitische Stellungnahmen und Publikationen des Bundesforums sowie Informationen zum Verein und seiner Koordinierungsstelle.
  • Die Rubrik „Vormundschaft erklärt“ beantwortet Fragen zur Vormundschaft, - jeweils zugeschnitten auf Fragen von Kindern und Jugendlichen sowie Eltern und auf den Informationsbedarf von Pflegeeltern und Fachkräften der Hilfen zur Erziehung, Sozialen Diensten und Familiengerichten.
  • Unter „Fachinformationen“ werden eine Fülle von Materialien für Vormund*innen und Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe sowie den Familiengerichten zur Verfügung gestellt. Dort sind auch Texte eingestellt, die sich direkt an Kinder und Jugendliche, Eltern, Pflegeeltern oder Erzieher*innen richten. Ein Glossar erklärt verständlich einige Fachbegriffe und soll Schritt für Schritt erweitert werden.
  • Aktuelle Nachrichten und Hinweise auf Fachveranstaltungen sind selbstverständlich ebenfalls verfügbar.

Das Bundesforum nimmt gerne Hinweise auf Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Materialien entgegen (info@vormundschaft.net). Auch Kritik und Hinweise zur Weiterentwicklung der Seite sind herzlich willkommen.

 >>> https://vormundschaft.net

26.02.2020
PE
Film-Tipp einer Pflegemutter: "Alles außer gewöhnlich"

Unter dem Blickwinkel, wie wichtig es ist, den eigenen Weg zu finden, empfehlen wir den Film: "Alles außer gewöhnlich" >>> www.alles-ausser-gewoehnlich-derfilm.de

26.02.2020
PE
Pflegeeltern-Fortbildungen und personelle Ausstattung in den Bezirken

Wir haben einige Anfragen zu Fortbildungen in den Bezirken erhalten. Dazu gibt es klare Aussagen in den Ausführungsvorschriften.

Die aktuellen Ausführungsvorschriften zur "Rahmenkonzeption Pflegekinderdienst Berliner Jugendämter" (AV-PKD) verpflichten jeden Bezirk "zur Organisation und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Pflegeeltern".
(Quelle: Fachzeitschrift Pflegekinder 1/2018, S. 57)

Die AV-PKD verpflichtet auch, "die bedarfsentsprechende personelle Ausstattung für die operativen Aufgaben des PKD bis 31.12.2020 auf 1:32 (eine qualifizierte Fachkraft für 32 Pflegekinder)" anzupassen.
(Quelle: Fachzeitschrift Pflegekinder 1/2018, S. 58)

03.02.2020
PE
Mehr Hilfen für Familien bei Adoptionen

Die Bundesregierung will das Adoptionsrecht modernisieren. Der entsprechende Entwurf eines Adoptionshilfe-Gesetzes sieht eine verbesserte Unterstützung und Beratung für alle an einer Adoption Beteiligten vor. Konkret plant die Regierung einen Rechtsanspruch auf eine nachgehende Begleitung sowie bei Stiefkindadoptionen eine verpflichtende Beratung aller Beteiligten durch eine Adoptionsvermittlungsstelle vor Ausspruch der Adoption. Die Adoptionsvermittlungsstellen sollen nach dem Willen der Bundesregierung eine altersgerechte Aufklärung des Kindes über die Adoption leisten und mit den Herkunftseltern und den Adoptiveltern erörtern, ob und wie ein Informationsaustausch oder Kontakt zwischen ihnen im Sinne des Kindeswohls stattfinden kann. Diese Gespräche sollen mit dem Einverständnis aller Beteiligten in angemessenen Zeitabständen wiederholt werden. Der Gesetzentwurf sieht zudem vor, dass den Herkunftseltern ein Recht zu jenen Informationen über das Kind gewährt wird, welche die Adoptiveltern freiwillig und zum Zweck der Weitergabe an die Herkunftseltern an die Adoptionsvermittlungsstelle geben. Die Einrichtung der Adoptionsvermittlungsstellen ist Sache der Jugendämter und der Landesjugendämter. Zur Adoptionsvermittlung sollen auch die Diakonie Deutschland, der Deutsche Caritasverband, die Arbeiterwohlfahrt und deren Fachverbände befugt sein.

Verschärft werden die Auflagen bei Auslandsadoptionen. Sie sollen zukünftig immer durch eine Adoptionsvermittlungsstelle vermittelt werden. Zudem soll für Adoptionsbeschlüsse im Ausland ein verpflichtendes Anerkennungsverfahren im Inland eingeführt werden. Die Anerkennung einer unbegleiteten Adoption soll nur dann möglich sein, wenn sie für das Kindeswohl erforderlich ist.

Quelle: www.bundestag.de